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Path of Golconda - The Treshold Diaries
Metalspheres Info-Box

Genre

Death / Thrash Metal

Jahr

2006

Spielzeit

45:55

Rezensent

Volker

Path of Golconda gehören bereits in jungen Jahren zum Besten, was Deutschland in der Melange zwischen diversen extremen Metal-Stilistiken zu bieten hat und in der Vergangenheit zu bieten hatte. Dass dies noch immer von keinem namhaften Label registriert wurde und die Oberhausener "The Treshold Diaries" erneut als Eigenproduktion veröffentlichen, kann nur einen Grund haben. Path of Golconda sind schlicht und einfach so gut, dass die Verantwortlichen der Plattenfirmen Angst haben, dass diese den anderen Bands in ihrem Programm eiskalt die Hosen runterziehen.

Denn ebenso wie der äußerst beachtliche Vorgänger "Destination: Downfall" ist der neue Streich ein hochprofessionelles Werk voller Abwechslung, Spielfreude und packender Songideen. Mehr noch, Path of Golconda haben mehr Feuer im Arsch als das gesamte deutsche Thrash-Revival der letzten Jahre und liefern zuhauf Songs im Einklang von Eigenständigkeit, Eingängigkeit und Tiefgang. Nicht zu vergessen die Souveränität im Spiel mit den häufigen Tempowechseln. Hört als Beispiel "Metropolis Rotting", "Stabbing love into her" sowie "Promises of Stone and Fire" und staunt andächtig. Wo bitte gibt es so etwas sonst? Und kommt mir jetzt nicht mit Amon Amarth, so gut sind die nicht...

Man kann "The Treshold Diaries? vereinfacht als Death/Thrash bezeichnen, doch das wird der Tragweite des Unterfangens kaum gerecht. Die Black Metal Anteile wurden zwar auf ein Minimum zurückgefahren, aber dafür erwächst ein breites Spektrum aus tollen Melodien und atmosphärischen Einsprengseln bei gleichzeitig unverminderter Brutalität. Wer sich gerne vor harte Aufgaben stellt, darf sich hier mal auf die Suche nach Schwachpunkten machen. Hinsichtlich der instrumentalen Fähigkeiten, dem absolut tighten Zusammenspiel und der mächtigen Vocals werden gewiss keine zu finden sein.

Für den enorm druckvollen Sound sorgte einmal mehr Andy Classen und allein das Gesamt-Artwork könnte dem ein oder anderen zu spartanisch ausgefallen sein. Aber auch das dramatisch-düstere Cover mit den sturmgepeitschten Wellen hat was.

Die CD gibt es bei der Band zum Preis von 10 Euro und diese Investition kann ich hier nur dringend empfehlen.



   
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