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The Orange Man Theory - Riding a cannibal Horse form here too...
Metalspheres Info-Box

Genre

Emocore / Noisecore

Label

Indelirium Records

Rezensent

Volker

Gute Beziehungen scheinen sie zu haben, sehr gute Beziehungen. Denn immerhin befinden sich The Orange Man Theory gerade auf ihrer zweiten ausgedehnten Südamerika-Tour und haben für ihr Debut "Riding a cannibal Horse form here too..." auf dem Indie-Label Indelirium Records keinen Geringeren als den Noise-Guru Steve Austin von Today is the Day als Produzenten und Gastmusiker gewinnen können. Soviel zum Namedropping, ist natürlich dick als Blickfang in der Aufmachung vermerkt. Cool ist auf jeden Fall der Albumtitel, das Cover erst recht und die Texte klingen gewitzt. Nicht zu vergessen der Hinweis "No horse has been hurt in the realization of this album". Aber was ist von den Italienern musikalisch zu erwarten?

Noise war auf jeden Fall schon mal ein gutes Stichwort, alles Konkretere ist schwierig zu beschreiben. The Orange Man Theory haben deutlich ihre Wurzeln im Punk und Hardcore, diese werden allerdings im modernen Emo- / Screamo-Gewand zur Schau gestellt werden wirken krachig verzerrt. Aber nicht als extreme Noise-Orgien, sondern eher in Richtung Refused und Converge mit einem Schuss Melvins. Alles klar? Wenn nicht, dann geht es euch genauso wie mir mit den Songs dieser Band. Die Jungs verfügen über ordentliche Ansätze, aber irgendwie ist das hier im Ergebnis nicht Fisch und nicht Fleisch, die Mischung aus Chaos und Struktur geht nicht auf. Obwohl die CD eine Spielzeit von weniger als einer halbe Stunde hat, bin ich aus ihr nach diversen Durchläufen immer noch nicht schlau geworden. Im Gegenteil, trotz eines recht positiven ersten Eindrucks beginnt "Riding a cannibal Horse form here too..." zu nerven. Manche Einzelpassage scheint in keinem Zusammenhang mit der Folgenden zu stehen, der Kreischgesang klingt zu oft zu dünn und der Gitarrist übertreibt es mit dem Dauer-Stakkato. Der Ritt auf dem Kannibalenpferd führt ins Ungewisse, Namedropping hin oder her.
Dann doch lieber kompromissloser Noise oder konsequent eingängiger Stoff.



   
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