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Obscene Gesture - Demo 2006
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardcore

Jahr

2006

Spielzeit

11:03

Rezensent

Volker

Hm ja, ein zu horrenden Portokosten direkt aus den USA geschicktes Promopaktet, das neben einer umfangreichen Mappe eine lieblos aufgemachte CDR mit gerade mal 11 Minuten Spielzeit enthält?!
Manche Leute verstehen es wirklich immer wieder, einen zu überraschen. Auch nach dem Blick auf das Bandfoto. Klar, die Herren sind nicht mehr die Jüngsten. Aber ihren Background verraten mir erst die Infoblätter. Da wäre der langjährige Agent Steel Drummer Chuck Profus, eben deren Debut-Bassist George Robb, Vince Dennis (Gitarrist von Body Count und Steel Prophet) sowie Frontkoloss Guy Green, der auch in den 80ern schon im Umfeld von Agent Steel zugange war.
Als Obscene Gesture wollen sie es nun alle gemeinsam noch mal wissen und lassen verlauten, dass sie gerade Material für eine komplette CD schreiben und dafür ein Label suchen, wobei dieses Demo helfen soll.
Nach einer Minute Intro bleiben dann gerade mal noch 10 Minuten, um zu überzeugen, und was soll ich sagen - die knapp kalkulierte Rechnung geht auf.
Genauso prollig und rüpelhaft wie der Bandname es prophezeit, rattern Obscene Gesture 6 Songs runter und verteilen Rundum-Arschtritte mit Stahlkappen. Das klingt nach Mitte der 80er, nach ersten Annährungen zwischen Hardcore und Thrash Metal, nach D.R.I., alten Agnostic Front, S.O.D und den Cro Mags. Straightes Geknüppel, derbe Moshparts und hier und da ein gekonntes kleines Solo von Vince Dennis; das funktioniert derart krachend produziert auch heute noch und ist so rar geworden, dass es glatt schon wieder frisch klingt.

Wer also entsprechend nostalgisch veranlagt oder auch mal daran interessiert ist, wie "Metalcore" geschätzte 15 Jahre vor dieser Wortkreation klang, überlegt schon mal, ob er sich für 7 US$ den Appetizer direkt bei der Band zulegt oder auf den Longplayer wartet. Ich habe jedenfalls wenig Bedenken, dass sich jemand findet, der die Veröffentlichung übernimmt.



   
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