Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697770
Besucher seit 09/2002


Suffocation - Suffocation
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Relapse Records

Rezensent

Volker

Schlicht mit dem Bandnamen ist das Studioalbum Nummer 6 der US-amerikanischen Death-Metal-Prominenz von Suffocation benannt, ein Kunstgriff der zunehmend von Bands angewendet wird, die gewiss nicht mehr am Anfang ihrer Karriere stehen und vermutlich eine gewisse Quintessenz des bisherigen Schaffens suggerieren soll. Da Suffocation trotz zwischenzeitlicher Auflösung niemals wesentlich ihren Stil verändert haben, erscheint dies nun hier wenig anwendbar, vielmehr klingt "Suffocation" eben genau so, wie man es von der Band gewohnt ist. Klar, "Effigy of the Forgotten" böllerte einst noch roher und nicht so strikt strukturiert, doch dem kompromisslosen Florida-Death hat die Band immer treu die Stange gehalten, auch in Zeiten verstärkt technischer und komplexer Herangehensweise.
Diese prägt den neuen Streich der US-Amerikaner jedenfalls deutlich, Suffocation wissen, dass man sich auf einem hohen Brutalitätslevel ganz schön recken muss, um nicht austauschbar zu klingen oder sich permanent selbst zu reproduzieren. Auf die Jagd nach Geschwindigkeitsrekorden machen sich mittlerweile Andere und so setzen Suffocation auf Akzente, die ihre im Jahre 2006 nicht mehr sonderlich beeindruckenden Blastorgien kontrastieren. "Abomination Reborn" rattert nach dem Intro erst mal mächtig los und katapultiert den Hörer in Richtung "Altars of Madness" von Morbid Angel, bevor ein ausgedehnter melodischer Mittelpart auf das eben Beschriebene hindeutet ? dementsprechend beginnt auch das folgende "Redemption" mit einer Akustikgitarre, während im Weiteren abwechselnd versiert gewütet und ultraheavy gedampfwalzt wird. Gute Arbeit, sehr ordentlicher Einstieg.
Wie es nicht anders zu erwarten war, verlassen Suffcation dieses Qualitätsniveau während der gesamten Spielzeit mitnichten und schieben mit "Misconceived" sowie dem wirklich superben und hoch einprägsamen "Entrails of you" noch nach. Doch trotzdem macht sich irgendwann ein gewisses Sättigungsgefühl breit - so sehr hier auch alles zusammenpasst, bleibt doch nicht verborgen, dass sich viele Songs in ihrem Grundmuster ähneln. Das liegt weniger an der immer wieder einfallsreichen Gitarrenarbeit als an dem etwas starren Drumming und den derb-mächtigen, aber eben doch variationsfreien Growls von Frank Mullen.

Dieser Eindruck mag durchaus auch auf einem gestiegenenen Anspruchsniveau fundieren, denn Suffocation haben heutzutage deutlich mehr Konkurrenz bekommen, als dies in ihren Anfangstagen der Fall war. So ist dann auch ihr neues Album gewiss ein Gutes, aber keines, das im Vergleich mit anderen aktuellen Veröffentlichungen Maßstäbe setzen kann.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword