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Mägo de Oz - Gaia
Metalspheres Info-Box

Genre

Folk Metal

Label

Locomotive Music

Rezensent

Dennis

Ist schon irgendwie seltsam, aber obwohl ich Mägo de Oz vor zwei Jahren auf dem Bang your Head-Festival richtig gut fand, stempelte ich die Gruppe insgeheim als eine Art Gauklertruppe ab. Weit gefehlt! Die Jungs haben es tatsächlich nicht nur auf der Bühne drauf, sondern schreiben auch verdammt packende Musik.

Schon mit dem Opener, der zugleich auch als Namensgeber dieser CD hier herhalten durfte, beweisen Mägo de Oz ihre Klasse, denn das Stück hat eine Spielzeit von 11 Minuten und ist zu keiner Sekunde langweilig. Ruhig beginnend steigert sich die Spannung der Komposition über die Zeit immer weiter, Mittelalterparts wechseln sich ab mit traditionellem Metal, um schlußendlich in einem großen Spannungsbogen zu enden, der mich bei jedem Hördurchlauf von neuem an "Victims of Fate" erinnert.

Beim nächsten Stück, "La Conquista", setzt man ein wenig mehr auf Iron Maiden (oder doch eher Tierra Santa?) und die Pretty Maids, die Keyboards zumindest tauchen genau so auch auf irgendeiner alten Platte der Dänen auf. Ganz sicher (fragt mich nur nicht, auf welcher)! Aber bevor sich das hier so anhört, als würden Mägo de Oz nur kopieren: Mit nichten! Die Jungs suchen sich die besten Parts ihrer Vorbilder heraus, wählen sich hieraus die ein oder andere Anleihe aus und versetzen diese dann mit einer gehörigen Portion Mägo de Oz. Das macht die ganze Sache dann auch aus, die John Lord-Orgel zum Beispiel ist so artig verpackt und mit wirklich schönem, spanischen Gesang versehen, daß die Musik einfach nur Spaß macht. Und außerdem sind die Jungs einfach zu gut, um ihnen die Anleihen bei ihren Vorbildern übel zu nehmen.

Selbst wenn ich hier nur auf zwei Lieder zu sprechen gekommen bin (weiteres würde einfach den Rahmen sprengen und ich würde wohl eh nicht genügend lobende Worte finden), der Rest des Langspielers fällt nicht um eine Note ab. Entschuldigungen, diese Scheibe nicht zu kaufen, werden jedenfalls nicht akzeptiert, dafür ist das Teil echt zu stark. So stark, daß ich mir wünschte, ich würde mich öfters so sehr in einer Gruppe irren, um anschließend eine positive Überraschung zu erleben, wie mir das im Falle Mägo de Oz passiert ist.



   
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