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Agro - Ritual 6
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Power Metal

Label

Armageddon Music

Rezensent

Peter

Fakten:

Album Nr. 6 dieser seit 1992 bestehenden südafrikanischen Band. Tourneen, Festivalauftritte in der Heimat in Botswana und Deutschland (u.a. WOA 2000). Weltweit sehr gute Verkäufe aller bisherigen Veröffentlichungen und das ohne weltweite Vertriebsmöglichkeiten. Mit "Ritual 6" bei einem deutschen Label unter Vertrag und nahezu überall bei allen wichtigen Vertrieben gelistet.

Musik:

Da mir bis auf "The Tree" keine weitere Veröffentlichung der Band bekannt ist, lässt sich ein direkter Vergleich mit den vorherigen CDs nur bedingt herstellen. Ich kann nur vermuten, dass die Band sich musikalisch nicht wesentlich weiterentwickelt hat. Auf "Ritual 6" bemühen sich die Südafrikaner mit einer Mischung aus Power/Dark Metal und Gothic, dezent gepaart mit leichten progressiven Anleihen um ein eigenes Erkennungsmerkmal. Was leider nur bedingt gelingt. Mortification (spätere Veröffentlichungen), Dark at Dawn, aber auch Crematory lassen sich als mögliche Referenzen anführen. Das einleitende "Thurkutela" ist stumpfer, düsterer Billigkraftstoff, der die Lust auf mehr nicht unbedingt in ungeahnte Höhen schießen lässt. Mit dem nachfolgenden "Carpe Diem" lässt sich das Ganze schon besser an, auch wenn der Gesang im Gegensatz zum jetzt flott vorgetragenen Kraftsport schlicht und einfach eindimensional daherkommt. Mit den nächsten Titeln lässt es sich ganz gut leben, auch wenn der große Wurf ausbleibt. Die Band ist bemüht, einen ordentlichen Tisch zu zimmern, kann auch mit atmosphärisch-bombastischen Titeln wie "x Over" meine Ohren in freudige Erregung versetzen, aber letztendlich ist es wie mit den Möbeln von Ikea. Irgendwas fehlt immer. Sei es die fehlende Konsequenz, alle Titel der CD relativ einheitlich zu gestalten oder zuviele bekannte Klangstrukturen, die ich anderswo auch schon mal gehört habe, als bandinternes geistiges Eigentum zu verhökern. Jedenfalls habe ich "B.D.F.P.", zumindest Teile davon, auch schon bei Children of Bodom (egal welche Veröffentlichung) gehört. Alles in allem, ist "Ritual 6" für den südafrikanischen Markt, der nicht gerade die üppigste Schwermetallszene hat, eine mögliche Offenbarung, aber für die verwöhnten europäischen Ohren?

Fazit:

Eine weitere nicht unbedingt notwendige Veröffentlichung einer weiteren mittelmäßigen Band, die auf dem härtesten Marktplatz den es weltweit gibt, leider komplett untergehen wird. Wo andere an ihren Verkaufsständen frische Ware verkaufen, bieten diese Trödler nur zweitklassigen Mischmasch das kurz vorm Verfallsdatum steht an. So kann es nichts werden, mit der Akzeptanz auf dem so wichtigen europäischen Handelsplatz für Schwermetalle aller Art. Wer es exotisch mag und auch noch vernünftige Musik haben möchte, für den habe ich eine exzellente Adresse. Kurze E-Mail reicht!



   
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