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Black Dust - Days of Devotion
Metalspheres Info-Box

Genre

Power Metal

Jahr

205

Spielzeit

47:34

Rezensent

Peter

Irgendwo aus der finstersten hessischen Pampas kommen diese Jungspunde, die gerade mal einen in der Band haben, der den Tourbus fahren darf. Die anderen müssen bei Mama und Papa nachfragen, ob denn am Wochenende auch außerhalb der dörflichen Idylle zum Tanz aufgespielt werden darf. Vor lauter jugendlicher Unbekümmertheit wurde auch ganz vergessen, dass ein unbedeutender Schreibstift eines aufstrebenden Online Magazins ganz gerne bemustert werden möchte, und so hat es seine Zeit gedauert bis ich ein Exemplar der ersten und hoffentlich nicht letzten CD dieser viel versprechenden Band mein eigen nennen konnte.

Die Fakten sehen so aus, dass die Schwarzbestäuber nicht einfach eine CD-R mit entsprechend billig kopiertem Cover veröffentlicht haben. Klotzen und nicht kleckern heißt die Devise. Eine sauber gepresste CD, ein halbwegs informatives Booklet, eine solide Spielzeit, dann noch eine ordentliche Produktion, daran können sich manche "Profis" ein Beispiel nehmen. Dafür muss jetzt mancher Rasen besonders gründlich gemäht werden, aber immerhin hat die Band eine vernünftige Referenz in der Hinterhand und kann sich damit ruhigen Gewissens überall bewerben.

Ganz ohne Kritik kommt diese CD natürlich nicht aus. So überzeugend der Gesamteindruck ist, so wenig überzeugt der erste Titel, der nun mal der für viele Kritiker sicherlich entscheidende Punkt ist, ob es sich lohnt, die restlichen Songs auch einer musikalischen Beurteilung zu unterziehen. Teilweise etwas zu amateurhaft und nicht repräsentativ für den weiteren Verlauf, hätte ich "Desire to die" an den Schluss gesetzt oder als versteckten Titel verwandt. Es sei wie es sei, denn ab "Guardian Eye" gibt es nur noch Grund zur Freude. Fast schon wie die berühmten alten Hasen, von denen einige die nächste Treibjagd nicht überleben werden, zocken Black Dust ihren gelungenen Mix aus Power Metal und Thrash ohne spielerische Einbrüche locker aus dem Handgelenk heraus. Geschickt eingesetzte Breaks, melodische Soli, Vollgas heraus, alles in den teilweise über 5 Minuten langen Titeln gut verteilt. So muss es sein! Es wäre zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich viel zu früh, die Band als neue Hoffnung zu bezeichnen, aber die Zeichen stehen auf Sturm, und mit etwas Geduld bin ich davon überzeugt, dass Black Dust durchaus reif für einen Vertrag sind. Dafür sprechen viele Gründe und kaum etwas dagegen. Sei es das wuchtige, mit reichlich Pathos versehene "Inner Rage", das mit dezenter akustischer Begleitung versehene "Stolen Years", was wiederum von "Pretender Day" textlich wie musikalisch nochmals aufgegriffen wird oder das finale "Dreamland", mit mehr als 9 Minuten Spielzeit das Filetstück dieser CD, wo die Band noch einmal alles an spielerischer Finesse reinpackt. Ein halber Ausrutscher und 7,5 Ausrufungszeichen, so und nicht anders empfehlen sich die Bands von morgen!



   
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