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Teeth of the Hydra - Greenland
Metalspheres Info-Box

Genre

Hard Rock

Label

Tee Pee

Rezensent

Peter

Mehr aus Neugierde als aus wirklichem Glauben eine geniale CD zu bekommen, habe ich mich um ein Bemusterungsexemplar beworben und jetzt sitze ich hier und versuche meine permanent nach unten klappende Kinnlade in einen geschlossenen Zustand zurück zu versetzen. Was vom Label als "Heavy Rock" bezeichnet wird, wird von der Band einerseits als "70er Jahre Black Metal" bezeichnet und als weitere Krönung der Konfusion als "Blue Cheer meets to Mega Therion". Nun sucht euch selber das Richtige raus, vorausgesetzt diese CD landet auf eurem Einkaufszettel. Leicht macht es einem das Trio aus Ohio, 2002 gegründet und mit einer Debütveröffentlichung(We are the fantasy), die wohl nur im tiefsten und finstersten Untergrund kursierte, nicht.

Es sprach der Vitali zum Wladimir, "Schwere Kost". TOTH sind das was abgekürzt als "retro" bezeichnet wird, allerdings kein drittklassiger Sonderschulenversuch, so authentisch wie möglich, das musikalische Befinden der siebziger oder der späten sechziger aufzugreifen und unter dem Banner "Stoner Rock" zu verwursten. Diese Hydra hat noch die Kraft der ersten Zähne und ist eine Zeitreise durch die letzten Jahrzehnte. Blue Cheers "Vincebus Eruptum" findet genauso seinen Niederschlag wie die Genialität von Jimi Hendrix, Atomic Rooster(minus Keyboards), eine ordentliche Portion Doom sind weitere Orientierungspunkte, wie ich allerdings Celtic Frost in diese musikalische Orgie unterbringen soll, weiß ich auch nicht. Wem Manilla Road schon zu schwer zu durchschauen sind, sollte diese CD besser gleich meiden. Wer es besonders exotisch mag und gerne mal abseits seiner eingefahrenen musikalischen Wege wildert, bekommt ein Hörerlebnis der besonderen Art. Insbesondere der elfminütige Par Force Ritt "The garden of rotten teeth" empfiehlt sich als erste Hörprobe. Geht es noch schwermütiger und depressiver? Wohl kaum! Da ist das nachfolgende "Voices over conus", schon eine wahre Entspannung und sollte alle Anhänger von St. Vitus, Iron Man oder frühen Black Sabbath zu Freudentänzen der besonderen Art anregen. Entsprechend der Musik ist auch die Produktion, teilweise etwas übersteuert, aber mit einem ordentlichen Bumms im Tieftonbereich, ergibt sich ein ganz besonderes Klangerlebnis.

Alles in allem hat es sich gelohnt, diese CD anzufordern und so eine Band kennenzulernen, deren konsequentes musikalisches Antiverhalten mir eine Empfehlung wert ist.



   
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