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Treibhaus - Feindbild
Metalspheres Info-Box

Genre

Electro Metal

Label

Kneeve Records / Al!ve

Rezensent

Volker

Electro Metal mit deutschen Texten, meist immer wieder aufs Neue eine schwierige Angelegenheit, nur wenige Bands dieses Spektrums können sich nachdrücklich positiv hervortun. Selbst international erfolgreiche Größen wie Rammstein und Oomph! sind hierzulande alles andere als unumstrittenen und dahinter mühen sich viele Bands schon maßgeblich damit, allzu offensichtliche Peinlichkeiten zu vermeiden. Treibhaus haben da mit ihren Songs locker das Potential, im oberen Drittel mitzuspielen, die Mischung aus tragenden Electro-Elementen und simplen harten Riffs passt und geht ins Ohr. Dabei werden gekonnt die Schwerpunkte verschoben, von nahezu lupenreinem und gut gemachtem EBM ("Radikal") bis hin zu klar Gitarrenorientiertem. Dadurch ist auch ein unterkühlter Hit wie "Maschinen" drin, ebenfalls sehr einprägsames in Form von "Besser" oder auch das an elektronischere Clawfinger erinnernde "Schmerz".

Ihr wartet auf das "aber"? Nun, es sind die Texte und ihre Darbietung, die auf "Feinbild" für Minuspunkte sorgen. So positiv sich Frontmann Curt Doernberg mit Songwriting und Programming auch hervortut ? man mag sich Treibhaus fast als gesangsfreie Zone wünschen. Dann würden die extrem plakativen Songtitel vielleicht weniger ins Auge fallen und niemand müsste sich durch eine holprig gereimte Aneinanderreihungen von Phrasen quälen. "Du bist gegangen. Mein Urteil lautet, du bist tot" ist Teil des Refrains des wirklich üblen "Retter" mit hochpeinlicher Metzellyrik. Aua. Viel besser wird es sonst leider auch nicht, trotz so manch gut arrangiertem Chorus. In der Umsetzung der Texte wird durch überwiegenden Sprechgesang das geringe stimmliche Spektrum kompensiert, was weitgehend unfallfrei funktioniert, aber im Vergleich zu den wirklich ordentlichen Songideen schon etwas dünn wirkt.
Zwiespältig also bleibt der Eindruck, den Treibhaus hinterlassen. Es droht der Verbleib im grauen Mittelmaß, wenn an den offensichtlichen Baustellen nicht etwas Grundsätzliches passiert.



   
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