Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4795641
Besucher seit 09/2002


Cadaverous Condition - To The Night Sky
Metalspheres Info-Box

Genre

Death/Thrash

Label

Oak Knoll Productions

Rezensent

Sascha

Cadaverous Condition aus Österreich lassen sich sofort beim ersten Durchlauf ihrem Heimatland zuordnen. Der Klang der Gitarren erinnert sofort an alte Pungent Stench und Disharmonic Orchestra. Zunächst ein paar Worte zum Artwork der CD: Das gesamte Booklet ist hervorragend designt und die geisterhaften Fotografien von Cyril Helnwein gefallen mir phänomenal gut und machen Lust darauf, die CD einzulegen.

Die Musik selbst greift atmosphärisch leider nicht die Stimmung der Foto-Kunst auf. Vielmehr erwartet den Hörer ein eingängiger Mix aus Rock, Thrash- und Death Metal, wobei der Anteil des letztgenannten Stils sich fast ausschließlich auf die aggressiven Growls des Vokalisten reduziert. Wer auf Eingängigkeit und alte Pungent Stench abfährt, dürfte sich bei den ersten beiden Titeln auch sofort heimisch fühlen. Die verwendeten Mosh-Riffs reißen sicher niemanden mehr vom Hocker und wirken für heutige Verhältnisse etwas unspektakulär. Durch die erwähnte Eingängigkeit gehen selbige, unterstützt durch zündende Refrains, gut ins Ohr. Was Cadaverous Condition außergewöhnlich macht und sicherlich auch am ehesten für ein Aufhorchen sorgt, ist ihre eigenwillige Mischung von Akustik-Ballade mit Death Metal-Gesang, wie man sie zunächst in "Destroy Your Life" vernehmen kann. Sicherlich ist das Geschmackssache und CC mussten schon einiges an harten Worten dafür hinnehmen. Ich muss zugeben, so furchtbar hört es sich eigentlich gar nicht an. Der ungewöhnliche Mix wirkt sogar ziemlich erfrischend. Wer sich aber Lagerfeuer-Musik ungern mit Death-Grunts vorstellen mag, dürfte sich hiermit schwer tun. Schwerwiegender ist für mich das Fehlen einiger Highlights im restlichen Songmaterial. Vielleicht liegt es auch etwas am kartoffeligen Sound, dass der Funke nicht überspringen will, vielleicht aber auch an den nicht vorhandenen, spektakulären Momenten in CC's Songs.

Da alle Songs eingängig und rockig sind und nach ähnlichem Muster ablaufen, herausragende musikalische Akrobatik oder atmosphärische Zwischenspiele fehlen, lässt sich leider auch nur eine Empfehlung für genau die Hörer aussprechen, denen dieses Rezept zusagt. So blieben mir persönlich tatsächlich die ruhigen, akustischen Songs am ehesten im Gedächtnis, da sie außergewöhnlich klingen. Ob das allerdings ausreicht, sollten Interessierte vielleicht einmal auf der Myspace-Seite der Band in Erfahrung bringen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword