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Sissy - Sick
Metalspheres Info-Box

Genre

New Rock

Label

STF Records

Rezensent

Volker

Mächtig trendy kommt diese Mischung aus funkigem New Rock und modernem Metal der Marke Deftones (in stärkeren Momenten) und Linkin Park daher. Musikalisch bekommt die junge deutsche Band das passabel hin, wenn auch der Gesang von Tobias Roick zu oft reichlich schräg wirkt. Statt mit der Nu Metal Brechstange zu agieren, widmen Sissy sich häufig ruhigen und recht atmosphärischen Passagen, natürlich ohne die Laut-Leise-Dynamik zu vernachlässigen. "Love is not real" sollte verdeutlichen, was ich damit meine.
Die mit einem gewissen Pop-Appeal vor sich hin schrammelnden Gitarren und vereinzelte Kinder-Punk-Zuckerwatte-Melodien erinneren nicht nur bei "Assholes use to come my way" an die Schwaben Pyogenesis zu "Unpop"-Zeiten. Dass man in diesem Song ein sattes "Fuck off" an alle "trendy stupid fools" und "New Metal kids" sendet, verwundert dann aber doch, oder geht man heute etwa so mit seiner Zielgruppe um? Auch wenn sie sich nicht so anhören, sehen sich Sissy viel mehr als "Rock 'n Roller", wie der so genannte Song zeigt, dessen unfreiwillig komischer Text der Schmerzgrenze verdächtig nahekommt ("A superstar who can not fuck, cause he is only 12 years old, is not real a man and of cause not a hero. Groupies like to praise someone, who is evil and so sweet, but that fucking magazine, oh it hurts my heart so deep."). Mein Beileid! Na ja, an Shakespeare will man sich damit wohl sowieso nicht messen und ein gewisser Charme ist der Musik von Sissy wie gesagt nicht abzusprechen. Wenn man sich auch mit dem textlich stark an "Lords of the Boards" von den Guano Apes erinnerenden "Skate" die übliche Huldigung and das Rollbrett im Repertoire hat, so zeigt sich das jeder Art von Rassismus eine Abfuhr erteilende "Brother" doch noch etwas tiefsinniger, wenn auch in gleichbleibend grottenmiesem Englisch. Wirklich überraschen kann aber noch "Escape", der vorletzte der 14. Songs, bei dem Sissy den vorher eingeschlagenen Kurs fast völlig verlassen und einen richtig gelungenen schleppenden und leicht psychedelischen Rock-Song auspacken.

Die in der Bandinfo beschriebene "aggressive und wilde New Metal Band" sind Sissy sowieso gewiss nicht, aber wenn sich die Band im Gesangsbereich noch etwas verbessern sollte und nebenbei aufhört, derart unbeholfene Texte zu schreiben, dann sollten zumindest beim etwas härter orientierten Teil des VIVA-Publikums Chancen bestehen



   
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