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Satans Penguins - Bloodlust of the Warpenguins
Metalspheres Info-Box

Genre

Jazz / Black Metal

Jahr

2006

Spielzeit

25:31

Rezensent

Volker

Man nimmt dieses Demo in die Hand, liest den Bandnamen und sieht auf dem Cover handgezeichnete Pinguine in Metallrüstungen, bewehrt mit Spikes. Das kann nur eine Black Metal Persiflage sein, die allen "true northern warriors" die Zornesröte ins Gesicht treibt? Stimmt nur teilweise.
Satans Penguins lieben Black Metal ohne Frage und haben sich 1998 gegründet, um mit gängigen Genreklischees zu brechen. Dementsprechend distanziert sich man sich von Religion ebenso weit wie von Satanismus, die Texte verdeutlichen das unmittelbar. Da wurden schlicht die gängigen Phrasen aneinander gereiht, aber der nordische Forst in die Antarktis verlegt. Und wer bewohnt die gleich noch? Klingt vielleicht der Beschreibung nach eher albern-pubertär, ist es aber im Gesamtkontext nicht. Bei mir als Teilzeit-Black Metaller, der 90 % des Genres überflüssig bis hochgradig lächerlich findet, sorgt es jedenfalls für ein dickes Schmunzeln.
Wer nun trotzdem noch vermutet, dass Satans Penguins in eine Liga mit flachem Kalauer-Quatsch der Marke J.B.O. passen, wird sich beim Hören der Musik gehörig wundern. Das Grundgerüst stellt rauher und ursprünglicher nordischer Black Metal dar, durchzogen von recht frei strukturierten jazzigen Elementen, die für ein progressives bis fast avantgardistisches Flair sorgen. Wer sich an "Written in Waters" von Ved Buens Ende erinnert, hat schon mal einen Anhaltspunkt. Instrumente wie Saxophon, Dabourka, Tabla und Handklappern geniessen in solchen musikalischen Regionen jedenfalls gewiss Seltenheitswert. Allerdings bleibt auch noch einiges an Entwicklungspotential, denn den vier hier vertretenen Songs mangelt es häufig noch an einer adäquaten Umsetzung der guten und oft ziemlich abgefahrenen Ideen. Wobei allerdings hochglänzender Perfektionismus dem schrägen Charme dieses Projektes wiederum auch völlig entgegen stände. Aber Satans Penguins wollen musikalisch ernst genommen werden und das hört man!
Übrigens haben Heretic Sound Records 2001 mit "Birds of Darkness" sogar schon ein komplettes Album der Pinguine veröffentlicht (sucht mal im Netz nach dem Cover, herrlich!), durch ständige Line Up-Wechsel war jedoch in der Zwischenzeit nicht mehr viel passiert.
Wie auch immer, klänge "Bloodlust of the Warpenguins" etwas ausgereifter und besser produziert, dann wäre mir das Teil sogar glatt eine Empfehlung wert gewesen.

"In opaque waters, a pain that you thought could not be real. We're the servants of darkness, with plumage of steel. Haunting the black sea. Great penguin, king of fire and ice. I speak thy name, pick out my eyes. Lord Satan, bird of death and darkness, unlock the gates to eternal coldness."



   
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