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Bloodpit - Mental Circus
Metalspheres Info-Box

Genre

Alternative Rock

Label

Playground Records

Rezensent

Volker

Hach ja, muss ich böser Mensch schon wieder Bandinfos zerfleddern... Ich hab ja versucht an mir zu halten, aber nein, nicht hier. Eine "Mischung aus Marilyn Manson und Alice in Chains" aus der "ersten Liga der finnischen Goth-Rock Acts" soll uns also erwarten. Hmpf, ne ordentliche Seattle-Schlagseite mag ich der Band, die im Heimatland gleich mit beiden Singles die Spitze der Charts erobern konnte, ja gerne attestieren, aber mit Gothic hat das trotz offensichtlich in die Richtung getrimmten Texten und Ouftits nichts zu tun. Und Marilyn Manson wäre mir nicht im entferntesten als Referenz in den Sinn gekommen. Also alles großer Hype und nichts dahinter?
Die Antwort muss ein klares Nein sein, denn Bloodpit geizen nicht mit reizvollen Songs. Ganz objektiv, denn die businessorientierte Imageorientierung in Richtung der gegenwärtigen Finnland-Welle ist mir gewiss nicht sympathisch. Indepent-Label hin oder her. Jedenfalls wurde "Mental Circus" nach dem mächtigen Einstieg zu Hause nun in Deutschland veröffentlicht und dürfte auch hier über Potential für einen schnellen, wenn gleich nicht so kometenhaften Aufstieg verfügen.
Der Opener "Bad Echo" kommt mit einer Mischung aus mainstreamigem Stadion-Rock-Flair und leicht sperriger Kante noch nicht so recht aus den Puschen, doch danach zeigt schon "In a Furnace" wo die Jungs ihre Stärken haben. Klagender und doch relaxter Alternative Rock, kontrastiert von einem absolut simplen aber effektiven Uptempo-Break, die mittlerweile fast schon traditionell anmutende Laut-Leise-Dynamik im schicken Gewand. "Platitude" ist danach einfach eine geile Hymne und muss zwischenzeitlich einfach so weinerlich-balladesk klingen, es passt nun mal. Weiter mit dem etwas forscheren Rocker "Autumn", dem schon dem Namen nach offensichtlich leicht rotzigen "Bad-Ass Blues" und dann in der zweiten Albumhälfte im selben Spannungsfeld ohne nennenswerte Ausfälle. Der Sänger schlägt sich dazu gut, ohne vom Hocker zu reissen, würde auch zum insgesamt kompakten und soliden Bloodpit-Ensemble gar nicht so recht passen.
Ob dies nun attraktiv ist oder doch letztlich eine Ecke zu glatt klingt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wenn die Band stärker auf Musik als auf Image setzt, könnte man an den Jungs zukünftig durchaus noch Freude haben.



   
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