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Die! - Stigmata
Metalspheres Info-Box

Genre

Industrial Metal / NDH

Label

Black Bards Entertainment

Rezensent

Martin

Anderthalb Jahre nach dem ersten offiziellen Album "Manche bluten ewig", welches eher als Konzeptalbum anzusehen war, kehren die vier Gummersbacher nun mit ihrem zweiten Album namens "Stigmata" zurück. Diesmal erzählt das Werk keine Geschichte wie noch beim Debüt der Fall, denn all die auf ihrem neuen Album vorhandenen Lieder sind absolut unabhängig voneinander und beschäftigen sich jeweils mit anderen lyrischen Thematiken. Jene erinnern übrigens viel mehr als noch beim Vorgänger an Gruppen wie Rammstein, Oomph und sogar die Böhsen Önkelz. Aber nicht nur die Texte, sondern auch die Musik gleicht teilweise frappierend den genannten Bands. "Manche bluten ewig" war trotz Parallelen zu einigen Bands noch relativ eigenständig, "Stigmata" lehnt sich hingegen - zumindest meiner Meinung nach ? beinahe zu sehr an den namhaften Vertretern des Genres an.

Die! sagen von ihrer neuesten Veröffentlichung ganz stolz, dass der Hörer die darauf enthaltenen Songs bereits nach dem ersten Hördurchlauf mitsingen dürfen könne. Jetzt ist nur die Frage, ob das so erstrebenswert ist, wenn man das Album schon nach wenigen Rotationen gänzlich auswendig kennt. Denn nicht nur die Refrains sind extrem eingängig, sondern auch der Songaufbau ist nicht gerade kompliziert ausgefallen, eher recht starr und vorhersehbar, sodass man das Album in meinen Augen etwas zu schnell kennen lernt. Dazu gesellt sich, wie bereits angesprochen, die starke Nähe zu bekannten Genregrößen wie Rammstein und Konsorten, sodass man sich vom zweiten Album des Quartetts keine Aha-Effekte erwarten sollte.

Aber gut, genug gemeckert, denn trotz all der Kritik unterhält das Album anfangs schon ganz gut. Des Weiteren bin ich als Maßstab für solche Musik eher ungeeignet. Mir wurde auch jede Rammstein- oder Oomph-Scheibe spätestens nach dem fünften Mal etwas zu eintönig. Denn wer sich regelmäßig Rammstein-ähnliches reinpfeift, wird mit "Stigmata" trotz vieler Ähnlichkeiten absolut zufrieden sein. Auch oder besonders wegen dem interessanten Falko-Coversong, der knapp einstündigen Spielzeit sowie dem Ex-Megaherz Sänger, der extra für "Stigmata" als Gast angeheuert wurde. Jene Personen sollten also zugreifen und mithelfen, dass Die! verdienterweise auch mal etwas mehr Ansehen in kommerzielleren Kreisen bekommen, die diese sicher eher verdient haben als einige Musikgruppen (?), die dort zurzeit auf diversen Musikkanälen herumkursieren?



   
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