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Crimson Falls - The True Face Of Human Nature
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal / Hardcore/ Prog

Label

Shiver Records

Rezensent

Alf

Jawoll, so mag ich das! In der Bandinfo steht was von Death Metal und Hardcore, klar, dass man da entweder einen Unearth-, oder einen Hatebreed-Klon erwartet, aber nix da. Auch der Metalcore gestattet sich eine Weiterentwicklung, und was Crimson Falls hier auf die Circle-Pit-Gemeinde loslässt, wird dem durchschnittlichen Kajalstift-Hopser die Schminke aus dem Gesicht pusten und den Violent-Dancer vor Angst jeden Karatesprung vergessen lassen.

Crimson Falls sind Abortet auf dem Moshdown-Trip, megafieser Ami-Death Metal also, ultrafett produziert, gespickt mit Breaks und Grooves, mal dahinwalzender Mahlstrom, mal geradlinige Thrash-Eruption, mal lupenreines Florida-Geknüppel. "The True Face Of Human Nature" ist ein Album, dass auch Death Metal-Hardliner durchaus mit dem Un-Genre Metalcore versöhnen könnte ? denn Crimson Falls sind definitiv auf der dunkelsten Seite des Death Metal Planeten zur Welt gekommen.

Allerdings braucht "True Face..." unzählige Durchläufe, um all die Breaks und Schnörkel nachvollziehen zu können, aber wer Cryptopsy verkraftet, verkraftet auch Crimson Falls. Verkraften sollte man außerdem, dass der Blast Beat eher untergeordnetes Stilmittel ist und dass die Sound-Muskeln der Belgier in der Handbremsenzone am besten zur Geltung kommen. Apropos Muskeln: Kris Belaen hat dem Sound ein paar mächtig dicke Exemplare davon verpasst und muss sich nicht vor der Produktion verstecken, die Tue Madsen den Landsmännern Abortet verpasst hat. Zwei Worte: Glasklar und Panzermäßig fett!

Eigentlich stehen ja alle Zeichen auf "Metalspheres Empfehlung der Woche", aber dazu reichts dann doch nicht ganz. Manche Ideen sind einfach zu zerfahren und lassen auch nach zigmaligen Durchläufen keinen Spannungsbogen erkennen. Trotzdem ist "True Face..." eine Bereicherung für die Szene, wird (hoffentlich) Scheuklappen von Dickschädeln reißen und hat Riffs am Start, über deren fette Bösartigkeit man nur noch den Kopf schütteln kann. Im doppelten Sinne des Wortes. Hiermit erkläre ich "Architecture Disavowed" zur Schubladenabrissbirne des Jahres. Und zum Anspieltipp natürlich. Fett!



   
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