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Endwell - Homeland Insecurity
Metalspheres Info-Box

Genre

Punkrock / Metalcore

Label

Victory Records

Rezensent

Alf

Endwell ist eine mächtig junge Truppe aus Queens, New York, und hat sich einer publikumswirksamen Mischung aus Metalcore und melodischem Punkrock verschrieben. Die Texte drehen sich hauptsächlich um Ideale, um hübsche Mädels, um grausame Mädels, und was der geplagten Generation X sonst noch so auf der Seele lastet.

2003 hatten Endwell ihren ersten Gig und präsentierten dem wenig zahlreichen Publikum die Ergüsse ihrer ersten selbstproduzierten EP. Nachdem man also Blut geleckt hat, konnte man auf einem Battle of the Bands positiv auffallen und sich einen Platz auf dem Hellfest sichern.

Klingt alles ein bisschen mainstreamig und ist es auch, aber das macht nichts. Endwell haben ein paar tolle Riffs und Melodien geschrieben, punkrocken mal durch die Botanik wie Rise Against und stibitzen sich ein paar Breakdowns von Hatebreed und Co. Die Mikromembran wird hauptsächlich von Sean Murphys kräftigem Hardcore Organ zum Schwingen gebracht, darf sich aber auch bei zahlreich zuckrigen Clean-Singalongs ausruhen.

Aufgenommen wurde "Homeland Insecurity" von Jay Baumgardner (Papa Roach, New Found Glory, Evanescence) und dementsprechend darf man sich eines furztrockenen und gewichtigen Gesamtsounds erfreuen, der sowohl für das nötige Pfund sorgt, aber den Ottonormalhörer nicht allzu sehr in Angst und Schrecken versetzt.

Natürlich sind die Songs keine Fundgruben der Innovation und ein bisschen weniger Nummer Sicher hätte auch nicht geschadet, aber für einen derartig jungen Haufen ist "Homeland Insecurity" eine echt starke Leistung, die auch abgesehen von diesem Achtungsbonus viel Spaß macht. "Drowning (One Last Breath)" geht zum Beispiel richtig gut runter, aber auch die Auskoppelung "Single and Loving it", oder "Zombies never think twice", um nur drei zu nennen.

Massenkompatibel muss also nicht gleichzusetzen sein mit "schlecht", Endwell sind der beste Beweis dafür. Für puristische Metaller ist "Homeland Insecurity" natürlich trotzdem eine reine Nervenprobe, aber wer in seinem Plattenschrank Scheiben von Rise Against versteckt hat, heimlich bei den Lost Prophets mitwippt und bei gelegentlichem Melodien-Kitsch nicht gleich Magengrimmen bekommt, sollte Endwell unbedingt eine Chance geben. Vor allem, weil die New Yorker auch ein paar härtere Hardcorebriketts in ihren Songs verbraten. Bin gespannt welche Entwicklung die Burschen einschlagen! "Homeland Insecurity" jedenfalls ist unbedingt unterhaltsam.



   
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