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Acoustic Torment - Schwarzwald
Metalspheres Info-Box

Genre

Death/Black Metal

Jahr

2003

Spielzeit

51:35

Rezensent

Peter

Jenseits der bekannten und weitestgehend akzeptierten Heavy Metal Szene gibt es noch eine zweite, die eher unbekannt ist. Toleriert wird diese insofern, da sich beide Lager, auf die ich gleich eingehe, fast vollständig aus dem Weg gehen. Dieses zweite unbekannte Territorium ist die christliche Schwermetall Szene. Ich vermeide bewusst den Begriff "White Metal", da mir das auf der Suche nach Material zum Thema Christen und Metal Post amerikanischer Neo Nazis bescherte. Aber egal wie wir die Szene benennen, Christen, die wissen, wie eine ordentliche Schlachtplatte zelebriert wird, werden einfach nicht für voll genommen. Na gut, ein paar interessieren sich schon dafür und es hat durchaus auch Bands gegeben, die im säkularen Bereich durchaus Akzeptanz gefunden haben. Mortification, Lightmare, Sacred Warrior, Stryper und als letztes Beispiel Seventh Avenue. Um es nochmal klar zu machen, es gibt durchaus in allen denkbaren Bereichen des Heavy Metal immer (fast immer) das passende klerikale Gegenstück. Warum also nicht Todesblei mit etwas Schwarzwurzel? Mit "Schwarzwald" legen die akustischen Quälgeister nach "My hope is in you" ihr neuestes Werk vor und das will erst mal sacken. War der Erstling ein gutes Stück Death Metal wird auf dem Zweitling noch ein Schippe Aggressivität draufgelegt, tendiert der Gesang zwischen Grunz und Kreisch, werden bestehende Songstrukturen abrupt unterbrochen, durch wilde Raserei abgelöst, akustische Einsätze innerhalb dieser wüsten Strukturen sind dann das nächste Wechselbad der Gefühle. Keine leichte Kost, aber deswegen interessant. In teils überlangen Titeln wird dem Herrn gehuldigt, die bedrohliche nukleare Übermacht gewisser Supermächte in ein entsprechendes musikalisches Gewand gesteckt. Trotzdem ist die Botschaft immer klar und unmissverständlich: "Der Herr ist mit uns alle Tage." Natürlich gibt es jetzt etliche beste Freunde Luzifers, die ab sofort nicht mehr Leser unseres Magazins sind, aber das kalkuliere ich ein. Den übriggebliebenen lege ich dieses rohe Stück Fleisch wärmstens ans Herz. Meine Güte, was für eine boshafte, fast schon destruktive Stimmung wird auf "Belated perception" verbreitet. Der krönende Abschluss ist das 15:31 min. Überwerk "Sonnentau". Das bedarf einiger Durchläufe, dürfte aber für Verwirrung, Ablehnung oder Begeisterung sorgen. Was bleibt als Fazit? Acoustic Torment haben sich mit dieser CD um ein mehrfaches gesteigert. Diese CD polarisiert. Das ist eine zweite Tatsache. Die dritte wird die sein, dass "Schwarzwald" wieder nicht den Weg aus dem Kirchenkreis finden wird und das finde ich persönlich schade. Diese Band hätte es verdient.

Acoustic Torment
Hauptstrasse 42
72218 Wildberg
acoustic@torment.de
http://www.acoustic-torment.de



   
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