Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4772492
Besucher seit 09/2002


Love Lies Bleeding - Clinamen
Metalspheres Info-Box

Genre

Industrial Black Metal

Label

CCP Records

Rezensent

Sascha

Love Lies Bleeding stellen mal wieder eine Herausforderung für den Rezensenten dar. Verquicken die Franzosen doch auf dem Album "Clinamen" Elemente, die eigentlich nicht zusammengehören dürften, es dann aber doch so geschickt machen, dass ihre Musik zum großen Teil überzeugen kann. Scheinbar gehört es mittlerweile zur Normalität, dass Bands aus Frankreich die Normalität meiden wo sie nur können.

Atmosphärischen Black Metal irgendwo im Bereich von Satyricon, Khold oder Mayhem würden sie wahrscheinlich spielen, würden sie all die Obskuritäten aus ihrer Musik verbannen. Das tun sie im Grunde genommen auch, z.B. im Track "Bleeding", der eine gespenstische und dämonische Atmosphäre erschafft. Auch die weiteren Songs auf "Clinamen" beinhalten atmosphärischen Black-Metal, in den Fans von Satyricon, Doedheimsgard oder neueren Ulver unbedingt reinhören sollten. Diese Klientel kann sich vielleicht auch am ehesten mit elektronischen Drum&Bass-Samples, Chören und Synthesizer-Effekten, sowie einigen Industrial-Spielereien anfreunden. Die fünf sehr langen Tracks fordern schon einiges an Aufmerksamkeit von ihrem Hörer, warten sie doch alle mit sehr komplexen Strukturen auf, Blast-Beats kommen meist völlig überraschend, ebenso wie ruhige Passagen, die überraschend und unkonventionell aufgelöst werden. Härtetest des Albums ist daher eindeutig der Opener "Ph99c", der schon etwas verwirrend ausgefallen ist. Man sollte sich davon jedoch nicht vergraulen lassen und sich stattdessen den weiteren Titeln widmen. Die Arrangements zeigen, dass die Franzosen nicht erst seit gestern Musik machen, sie sind seit 1996 aktiv und haben sich stets weiterentwickelt.

"Clinamen" erstaunt durch seine Kreativiät und die gebotene Qualität. Sicherlich nicht zum nebenbei konsumieren geeignet, aber auch weit entfernt davon, unausgereift zu sein. Genre-Insider interessiert vielleicht, dass Antaeus-Basser LSK sich an diesem Album beteiligte und in "Feu Follet" auch mit sehr schönen Basslinien zu hören ist. Vielleicht auch ein Grund die Scheibe beim nächsten Einkauf mit einzupacken.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword