Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4697730
Besucher seit 09/2002


Lunarsphere - Barriers Of Infinity
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death Metal

Jahr

2005

Spielzeit

43:53

Rezensent

Martin

Bei neuen Melodic Death Metal-Bands und ihren Veröffentlichungen bin ich in letzter Zeit schon immer etwas skeptisch gewesen, da ich in der Regel mit Musik rechne, die schon tausende Male zuvor da gewesen war. Lunarsphere erfinden das Genre sicherlich auch nicht neu, klingen aber dennoch etwas erfrischender als manch andere. Schon das etwas rauere Klanggewand grenzt sich ab, ist der übliche Göteborg-Sound doch normalerweise so glatt poliert, dass man ? spaßig gemeint - beinahe darauf ausrutschen könnte. Scheinbar ist das etwas Ungeschliffenere seitens von Lunarsphere auch so gewollt gewesen, da "Barriers Of Infinity" in einem Studio professionell aufgenommen wurde. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob es sich hierbei nun um eine Eigen- oder Koproduktion mit dem Label IDN handelt. So wie es scheint, hat besagtes Label zwar die Finger im Spiel gehabt, letztendlich haben Lunarsphere das Ganze aber wohl doch überwiegend in Eigenregie herausgebracht. Es würde mich jedenfalls wundern, wenn Lunarsphere nicht bald bei einer guten Plattenfirma unterkommen.

Um auch noch mal etwas konkreter auf ihre Musik zu sprechen zu kommen, sei allen erst einmal gesagt, dass Liebhaber der letzten zwei, drei In Flames-Werke, welche bisher noch nichts Ungestümeres zu Gehör bekommen haben, beim Kauf dieses Silberlings eher nicht auf ihre Kosten kommen dürften. Dafür sind Lunarsphere vielleicht doch etwas härter und eben auch unkommerzieller als beispielsweise besagte schwedische Formation. Absolut lobenswert finde ich auch die Tatsache, dass Lunarsphere absolut keine Core-Einflüsse haben, was ich in diesem Genre in letzter Zeit eher selten zu Gehör bekam. Die Gitarrenarbeit reicht von bekannten Riffmustern des Stils bis hin zu interessanten, eher dudelnden Gitarrenläufen, welche klanglich sehr angenehm und unverbraucht klingen. Ansonsten ist "Barriers Of Infinity", wie für Melodic Death Metal eben typisch, sehr eingängig und frisst sich schon nach wenigen Rotationen ins Ohr, ohne einem aber zu schnell auf die Nerven zu gehen.

Somit ist Lunarsphere mit "Barriers Of Infinity" letztendlich ein gutes, zweites Lebenszeichen (ein ?04er Demo ist ebenso erhältlich) geglückt. Zielgruppe dürften diejenige welche sein, die melodischen Death Metal im etwas klassischeren Gewand mögen und auf modernen Schnickschnack liebend gern verzichten können.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword