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Conquest of Steel - May your Blade never dull (EP)
Metalspheres Info-Box

Genre

NWOBHM / True Metal

Label

No Face Records

Rezensent

Volker

Ein leicht nervöses Zucken im traditionsorientierten Teil unserer Metal-Redaktion ist mir als gar untruer Gestalt angesichts einer Kritik zu solchen Verfechtern der reinen Lehre wie Conquest of Steel sicher. Dabei möchte ich doch gar niemand ans Bein pinkeln, sondern meine ehrliche und mich selbst etwas überraschende Freude kundtun.
Ja, Conquest of Steel sind wirklich klasse! So sehr, dass mir alles dem Entgegenstehende wenig ausmacht. Klar, der Bandname ist Klischee pur, das Cover ein ästhetischer Super-Gau und die Texte zu Songs wie "Steel is the Law" bieten nicht mehr als die übliche kindlich-naive Schlachtenheroik. Fast hätte ich diese CD erst gar nicht eingelegt und damit ein echtes musikalisches Freudenfest verpasst. Denn Conquest of Steel manövrieren zwar erzkonventionell in Richtung NWOBHM sowie dem klassischen Metal der frühen 80er, schaffen es aber, dies so frisch und unverkrampft umzusetzen, wie es wohl kaum einer anderen neuzeitlichen Band gelingt. Und das auch noch aus England, ja genau diesem England, dem immer wieder nachgesagt wird, in Sachen neuer aufregender Bands tot zu sein. Finde ich übrigens gar nicht, aber das ist eine andere Geschichte.
Aus dem benachbarten Irland hat sich jedenfalls vor einigen Jahren eine Band namens Scavenger auf den Weg gemacht, die zwar wesentlich rauer und thrashiger klingt, aber trotzdem meine ich beim Hören des Openers "May your Blade never dull" gewisse Ähnlichkeiten in der Umsetzung des traditionsreichen Ursprungsmaterials zu erkennen. Es mag es an den gedoppelten melancholischen Gitarrenleads liegen und obwohl sich bei diesen auch mal ein schräger Ton einschleicht, ändert dies nichts an ihrem entscheidenden Beitrag zu einer wirklich geilen Hymne. Meine Güte, für einen solch intensiven Song müsste ein Großteil der musizierenden True-Metal-Fraktion ihr letztes Hemd geben! Conquest of Steel schaffen es sogar, dieses enorme Ohrwurmpotential aufrechtzuerhalten und gewanden sich dafür altbritisch-metallisch-rockend als "Priests of Metal". Klappern gehört eben zum Handwerk. Auch bei "Righteous Victory (of War)", dessen Titel schon die Marschroute in Richtung Manowar und Virgin Steele vorgibt. Pathos von hier bis zum Nordpol, der schon mal zum Schmunzeln anregt, aber niemals so peinlich klingt wie diese ominösen aber sicher nicht majestätischen deutschen Wächter der ehernen Prinzipien. "Halfway to Hell" darf ich dagegen mit miserabler Wortspielerei einen Hauch von Halbherzigkeit unterstellen, den schliesslich "Steel is the Law" aber sofort relativiert. Ihr wollt Hymnen, die schon beim ersten Hören zum exzessiven Posen vor den heimischen Boxen zwingen? Diese EP wird eure Gier gewiss für eine ganze Weile befriedigen.
Somit verabschiede ich mich mit einem röhrenden "Hail to England" und in der Hoffnung, dass Conquest of Steel ihre Klingen immer geschärft halten!



   
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