Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4681215
Besucher seit 09/2002


The Stone - Magla
Metalspheres Info-Box

Genre

Black Metal

Label

Folter Records

Rezensent

Martin

Jugoslawien, Serbien & Montenegro oder doch einfach nur Serbien? Ich bin mir nicht sicher, wie man sich da drüben nun schon wieder entschieden hat, jedenfalls stammen The Stone aus dieser Gegend, welche eine von ganz wenigen Formationen darstellt, die mir von dort her ein Begriff sind. Aufmerksam geworden bin ich auf die fünf Osteuropäer damals aus dem Grund, weil sie 2005 Gast auf dem Under The Black Sun in der Nähe von Berlin waren und ich mich so etwas informieren wollte, was mich erwartet. Nachdem ich mich eingehender mit dem Trupp beschäftigt hatte, war ich zum Teil recht begeistert. Das erste Album sehe ich zwar eher als mittelmäßig an, aber schon das zweite gefiel mir richtig gut und das dritte, welches den Namen "Zakon Velesa" trägt, rotierte über Wochen des Öfteren in der Anlage.

Bisher steigerte sich die Band also, zumindest wenn es nach mir ginge, von Album zu Album. Die logische Konsequenz daraus wäre nun, dass "Magla" alle vorherigen Veröffentlichungen übertrifft und sich zu ihrem Vorzeigewerk aufschwingt. Und in der Tat ist dies der Fall. Die vorangegangenen Alben waren zwar teilweise von sehr guter Qualität und boten erstklassigen Black Metal, allerdings bestachen sie weniger durch Eigenständigkeit oder Abwechslungsreichtum. "Magla" hingegen zeigt, dass sich die Band konsequent weiterentwickelt hat, was absolut löblich ist. Stagnation gleicht Tod, und wer will schon ständig und immer wieder das Gleiche aufgetischt bekommen. Das Wichtigste am neuen Album sind die Saiteninstrumente, welche teilweise Traumhaftes fabrizieren. Die Gitarrenriffs sind im Vergleich zu den Vorgängern an vielen Stellen um einiges melodischer und erschaffen eine wahnsinnig triste, düstere und doch ästhetisch schöne Atmosphäre. Auch härtere, richtig aggressive und kantige Gitarrenläufe sind dabei, die spielerisch zum Teil, zumindest für Black Metal-Verhältnisse, ungewöhnlich anspruchsvoll klingen. Wenige davon haben sogar einen leichten Thrash-Einschlag. Gemeinsam sorgt diese Riffvielfalt für viel Abwechslung und Unterhaltung. Herausstellen möchte ich an dieser Stelle einmal drei Stücke, und zwar das verhältnismäßig harte "Zakon Sile, Trijumf Smrti", welches mit einem sehr mitreißenden und einprägsam Chorus glänzt, sowie die beiden überlangen Stücke namens "Mesecev Zrak" und der Titeltrack, welche die meiner Meinung nach besten und spannungsvollsten Gitarrenläufe zu bieten haben. Die verbleibenden drei Lieder sind ebenfalls Kompositionen der Extraklasse und machen ein Anhören ebenso zur Pflicht, wie die gerade näher beschriebenen.

In meinen Augen ist "Magla" eines der besten Black Metal Alben des Jahres 2006. Monotonie ist sicher eine Eigenschaft, die dieses Musikgenre erst ausmacht, das Quintett beweist aber, dass man den Hörer auch mit anderen Mitteln verzaubern kann. Und eines ist klar: "Magla" ist nicht nur für den Underground bestimmt, sondern sollte Anerkennung auf der ganzen Welt finden. Ich bin begeistert!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword