Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4665498
Besucher seit 09/2002


Killflex - Profits and Breakdowns
Metalspheres Info-Box

Genre

Metalcore / Nu-Metal

Jahr

2006

Spielzeit

32:02

Rezensent

Johannes

Die Trennscheibentöter aus dem heissen Süden des deutschen Sprachraumes ? der sonnigen Schweiz ? fräsen in einer knappen halben Stunde neun harte Crossoverstücke in die Krüppelkiefern ihrer Berghänge. Nur der gute Sound (aus eigenem Studio) rettet die Gipfelstürmer dabei vor einem Absturz. Unsere neutralen Nachbarn bieten hier ein kleines Berglawinchen aus Grindcore, Metalcore, Old-School-Hardcore und Nu-Metal. Mit druckvollem und sauberem, doch nicht sterilen Sound versetzt, geht das ganze auch ordentlich nach vorne los, aber leider kommt nicht viel hinterher.

Der gewöhnungsbedürftige Gesang scheint das Markenzeichen der vier Rütlischwörer zu sein. Blickt man auf den Weg zurück, den Killflex in ihren drei Jahren emporgeklettert sind, so muss man ihre erste Wegmarke, ein 2003er Demo, als das erfrischenste Machwerk bezeichnen. Da ein gewisser Herr Bürki damals noch einen räudigen Black Metal Keifgesang zum besten gab, welcher die etwas stumpfen Songs mit dem rostigem Charme von Grossvaters Handsäge vereinte, so hatte das zwar etwas einseitige, aber mächtige Gebolze wenigstens Wiedererkennungswert.
Die Gangshouts, der Klargesang und die frisch gepressten Growls mit Jugendhauscharakter trüben leider auf "Profits and Breakdowns" das Bild ? ich meine das Alpenpanoramabild mit abgesägten Krüppelkiefern.

Irgendwie stimmt es hier hinten und vorne nicht. Vorne fehlt ein Sänger, der was zu sagen hat und hinten fehlen frische Riffs und Taktwechsel. Wenn Killflex jedoch mit gleicher Energie und Spielfreude weitertoben, so darf man auf zukünftige Alben doch noch gespannt sein. Aber macht in Zukunft bitte irgendwo die Texten verfügbar ? wenigstens auf der Homepage.
Zum Thema Gesang sei hier noch erwähnt, dass die Untergrenze von Caninus gehalten wird, die kurzerhand zwei Pitbulls als Sänger verwenden. Das sollte doch zu toppen sein, oder?

Was mich zur nächsten Frage bringt: Gibt es eigentlich so etwas wie eine Metalcore-Crossoverszene? Gibt es Menschen, die solche Musik passioniert hören? Nach den Playlists der Alpenheimwerker auf www.killflex.com zu urteilen, hört jedenfalls kein Bandmitglied privat die Musik, die er selber produziert.

Also liebe neutrale Nachbarn: Guter Auftakt, doch noch fehlt es an Ideen (und Rechtschreibung).



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword