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Invocator - Through the flesh to the soul
Metalspheres Info-Box

Genre

Neo Thrash

Label

Scarlet Records

Spielzeit

54:09

Rezensent

Peter

Reunions, die so richtig keiner braucht, Teil so und so viel. Invocator sind wieder aufgetaucht. Wer bitte? 1989 wurde das erste Demo ("Alterations") veröffentlicht, dem 1991 die erste CD ("Excursion demise") folgte. Es folgten noch "Weave the apocalypse" (1994) und "Dying to life" (1995), dann war leider Schluss. In den kurzen Jahren, die die Band bis zum Split bestand, gab es noch Supportauftritte für u.a. Laaz Rockit, Pungent Stench, Atrocity, nicht zu vergessen der Beitrag zum Slaytanic Slaughter Sampler ("Altar of sacrifice"). 2001 hat dann Sänger/Gitarrist Jacob Hansen zusammen mit Flemming C. Lund, ebenfalls Gitarre, die Neuauflage ins Leben gerufen. Kurzfristig war noch Brian Rasmussen als Schlagzeuger verpflichtet, aber der trommelt mittlerweile viel lieber bei Mnemic. Ersatz wurde in Jakob Gundel gefunden, der vorher bei Withering Surface war. Abgerundet wird das Line Up zu guter letzt durch Carsten Mikkelsen, der schon zur Erstbesetzung gehörte. Gemeinsam machen sich die 4 erneut auf den langen Weg, an dessen Ende alles mögliche wartet, evtl. sogar Schimpf und Schande sowie die Erkenntnis, dass es besser gewesen wäre, die Band in Frieden ruhen zu lassen. Für den erneuten Anfang wurde der nicht gerade einfachste Weg gewählt. Denn Bands, die irgendwie zwischen Nu Metal und Thrash (Neo wie Old) angesiedelt sind, gibt es eigentlich genug. Da hilft es auch nicht, mit einem sicherlich einigen noch geläufigen Namen gesegnet zu sein. Schlecht ist die CD nicht und in gewissen Momenten höre ich mir extremes Geboller auch gerne an. Auch wenn der mittlerweile ausgelutschte Terminus "zu modern geraten" hier seinen Niederschlag hat. Es ist leider so. Was im übrigen auch an der extrem auf Härte getrimmte Produktion liegt. Es kommt lediglich darauf an, was aus dieser neuzeitlichen Ausrichtung gemacht wird. Ein Spruch, den ich nicht mehr hören kann. Hier setzen Invocator leider nicht konsequent auf Klasse und zuviel auf bekannte Schemata. Richtig deftiges Geprügel eingebunden in teilweise traumhafte, hymnische Refrains, das hört sich nicht schlecht an, aber das machen andere auch. Die Gitarren tiefergestimmt und Quetschgesang ("Flick on it") zeugt auch nicht von Originalität. Es sind zu viele Ausrutscher vorhanden, die durch Perlen wie "Infatuated Iam (speak to me)" nicht unbedingt ausgeglichen werden. Mehr solcher Titel und alles wäre im grünen Bereich gewesen. Es ist keine Schande sich zu seinen Wurzeln zu bekennen. Alles in allem, eine CD, die im Wust der vielen Veröffentlichungen untergehen wird. Es fehlt letztendlich an einer konsequenten Linie und dem Versuch, sich etwas von der Masse abzuheben.



   
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