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Trivium - Ember to Inferno
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Death / Thrash

Label

Lifeforce Records

Rezensent

Volker

Eine wirklich positive Überraschung bieten Trivium aus Florida, denen auf "Ember to Inferno" zu keinem Zeitpunkt anzumerken ist, dass es sich hier um ein Debutalbum handelt. Denn dafür wirkt die recht unorthodoxe Mischung aus klassischem Thrash, hochmelodischem Death Metal schwedischer Prägung und Metalcore-Einschüben definitiv schon sehr ausgereift und angenehm eigenständig. Ähnliches war zwar kürzlich auch schon von den Landsleuten Himsa zu hören, im Gegensatz zu diesen setzen Trivium jedoch verstärkt auf ruhigere Parts, vor allem auch was den Gesang angeht. Hier hat man mit Matt Heafy (nein, kein verunglücktes Pseudonym, das von mir mit einem Schreibfehler verziert wurde), der auch für die Gitarren zuständig ist, einen ausgewiesenen Könner in der Band, der die Growls mächtig aggressiv herüberbringt und die gleichberechtigten cleanen Vocals ebenso sehr gut beherrscht. Aber auch durch ihr ausgesprochen tightes Zusammenspiel, welches durch den gelungenen Sound, für den das Morrisound Studio in Tampa bürgt, entsprechend in Szene gesetzt wird, wissen Trivium über die knapp 50 Minuten Spielzeit zu überzeugen.

Die insgesamt 12 Songs werden von drei recht ähnlich angelegten akustischen Instrumentals (zum Anfang, in der Mitte und zum Ende) eingerahmt, doch dazwischen findet sich die ganze Variabilität, die Trivium zu bieten hat. Für das auf jeden Fall zu empfehlende Reinhören eignet sich der Titelsong bestens, da hier recht komprimiert alle Stärken der Band zum Tragen kommen, die ganze Vokalpalette von Matt Heafy inkl. eines sehr gelungenen Chorus, aggressive Gitarren, raffinierte Soli und auch bei der Rhytmusabteilung allseits vorhandene technische Fähigkeiten, die prägnant in Szene gesetzt werden. Aber auch das treibende und teils recht stark zum Metalcore tendierende "To burn the Eye" und das furiose Anfangsdouble "Pillars of Serpents" (anfangs sehr heftig, um dann den Hörer nach und nach mit der in dieser Form gar nicht erwarteten Vielseitigkeit zu konfrontieren) und "If I could collapse the Masses" verdienen sich ohne weiteres eine Empfehlung. Auch deshalb, weil man es versteht, die enorme Komplexität der Songs in schlüssige Arrangements zu verpacken. Trivum schaffen es jedenfalls in einen einzigen Song mehr Substanz und Abwechslungsreichtum unterzubringen, als viele andere Bands auf einem ganzen Album, und dafür gebührt ihnen gehöriger Respekt.



   
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