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Handful Of Hate - Gruesome Splendour
Metalspheres Info-Box

Genre

Black-/Death Metal

Label

Cruz Del Sur Music

Rezensent

Sascha

Gewaltig und brachial klingt "Gruesome Splendour", das aktuelle Werk der italienischen Black Metal-Horde Handful Of Hate. Die Jungs sind zur Zeit mit den Ösis von Belphegor unterwegs und ich würde sagen, dass diese Zusammenstellung sicherlich einige zerwalzte Landschaften hinter sich lassen dürfte.

In eine ähnliche Kerbe wie die Tourkollegen schlagen Handful Of Hate auch mit ihrem 9-Track-Album, das Songs in der Schnittmenge aus Black- und Death Metal enthält. Eher schneller als schnell ballern sich die Musiker durch ihr Material, sehr kompromisslos und mit seltenen Verschnaufpausen für den Hörer. Da schleicht sich in "Theory Of Perfection" mal ein melancholisches, Darkthrone-inspiriertes Riff in den Songaufbau, da wird auch mal zwei Minuten doomend und schwer ein Song eingeleitet ("Grotesque in Pleasure, Rotten in Vice") und auch ein ausschließlich im Mid-Tempo vorgetragener Track ("Ejaculation Dementiae") darf auf dem Album nicht fehlen. Höre ich da jemanden "Schema F" sagen? Leider nicht ganz von der Hand zu weisen. Auf der Haben-Seite muss man Handful Of Hate ihre Professionalität zugestehen. Riffs wie in "Spawn of Decadence" sind einfach technisch interessant und zeugen von musikalischem Können. Der Sound ist brutal und die Musik herrlich kompromisslos. Leider gibt es aber auch Nachteile, die sich dem Hörer unweigerlich aufdrängen. Handful Of Hate nutzen die Marduk-Strategie, ein Song ist entweder nur schnell oder nur langsam, eine nahtlose Harmonie von spannenden Strukturen und Arrangements ist nicht zu hören. Das Schlagzeugspiel hat keinerlei Seele und wechselt eigentlich nur zwischen 8-tel oder 16-tel Anschlägen der Snare, streut immer mal wieder ein Fill zuviel ein oder nervt mit Double-Bass, wo eigentlich keine hingehört.

Die Atmosphäre bleibt bei dieser Darbietung einfach auf der Strecke. Dass schnelle Musik episch sein kann, haben Keep Of Kalessin bewiesen, dass sie düster und atmosphärisch sein kann, zeigten die Österreicher Asmodeus. Und obwohl ich eigentlich nichts schlechtes an "Gruesome Splendour" finden kann, wirkt auf mich alles dermaßen uninspiriert, dass ich nicht guten Gewissens eine Kaufempfehlung für jeden aussprechen kann. Allenfalls beinharte Vertreter der Brachial-Schiene könnten sich für Handful Of Hate interessieren, aber die haben sicher auch schon genügend CDs im Schrank.



   
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