Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4731456
Besucher seit 09/2002


Type O Negative - Dead Again
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Metal

Label

Steamhammer / SPV

Rezensent

Volker

Der lechzenden Gefolgschaft hängt die Zuge schon bis zum Boden, Zeit also, dass das Brooklyn-Kommando der besonderen Art mal wieder eine fast 80minütige Salve eröffnet. Type O Negative haben es sich längst in ihrer eigenen Nische bequem gemacht, klingen vom ersten Song an unverkennbar und sind trotzdem niemals in größerem Maße kopiert worden. Was daran liegen muss, dass Type O sich zu einem großen Teil über ihre Aura definieren, über die Assoziationen die ihre Musik hervorruft bzw. die durch sie suggeriert werden und die sorgsam gehegten Mythen, die sich um die Band ranken. Daher ist es nicht wirklich wichtig, ob "Dead Again" als den Titel betreffender konsequenter Nachfolger von "Life is killing me" ein wenig oder ein wenig mehr verändert klingt. "Dead again" ist einmal mehr kalkuliert zynisches, prätentiöses, überladenes und wahlweise grandios oder unerträglich selbstverliebtes Showtheater. Sekundengenau geplante Professionalität, die im Gewand der Spontanität über die Bretter tanzt und gerne unerkannt bleibt. Eine riesige Blase der Selbstinszenierung mit einer Membran, deren Reißfestigkeit in eigens angezettelten Atomkriegen erprobt wurde.
Bei den Akteuren dieser Gigamanie scheint nun die Zeit für Werkschauen gekommen, denn nach einer dürftigen DVD ist dieses Album zwar keine Best Of, aber doch so eine Art Schmelztiegel der bisherigen Veröffentlichungen. Härte der Anfangsalben fliesst wieder verstärkt ein, die immense Theatralik der so einprägsamen Songs von "Bloody Kisses" bricht durch, doch auch die lasziv-dekadente Düsternis von "World coming down" wird nicht in der jüngst geleerten Rotweinflasche verbarrikadiert. Und das gerne alles auf einmal in epischen Endlos-Songs wie "These Three Signs". Oder als Goth-Hymne mit Carnivore-Ausbrüchen ("Some stupid tomorrow") oder als potentieller "Black No.1" Nachfolger ("The Profits of Doom").

Wer Type O mag, wird "Dead Again" anbeten ? Bei Skeptikern oder unbedarften Hören könnte sich aber schon vor Ende des ersten Hördurchlaufs ein massives Übersattigungsgefühl einstellen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword