Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4816134
Besucher seit 09/2002


Mor Zaboth - Towards The Darkest Dawn
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Black Metal

Jahr

2007

Rezensent

Sascha

Gerade bin ich zu Hause dabei, alte Black Metal-Platten der Anfangstage zu hören. Ihr wisst, das war die Zeit, wo Black Metal weder bedeutete, dass man die schnellste und provokanteste Band sein musste, noch dass man produktionstechnisch und musikalisch das Maß aller Dinge war. Das war die Zeit, wo Black Metal bedeutete, dass man spielte, worauf man Bock hatte, ohne sich um Konventionen zu scheren, hauptsache die Musik besaß Seele. In diesen aufregenden Zeiten entstanden die ersten Werke von Varathron, Rotting Christ oder Gehennah. Kleine, obskure Meisterwerke mit damals ungewöhnlichem Einsatz atmosphärischer Keyboardsounds. Das schreibe ich nur, weil mich Mor Zaboths Demo irgendwie an diese Zeit erinnert. Vordergründig machen die Slowenen natürlich nichts besonderes, sie mischen Black Metal mit viel Melodie, Keyboards und Heavy Metal Riffs, was natürlich schon viele andere tun, aber dennoch ist das Mini-Album "Towards the darkest dawn" interessant geworden. Das liegt an den guten Arrangements, den ausgefeilten Gesangslinien und vor allem am Herzblut, welches die Band in ihren Songs transportiert. Hörern wie mir, kommt da der undergroundige Sound sogar gut gelegen, denn er gibt dem Album Wärme und Atmosphäre. Viele Melodic-Black-Metal-Bands produzieren ja in Studios, die sonst Nu Metal-Truppen abmixen und wollen dadurch Atmosphäre erschaffen. Na ja, jeder der Geschmack hat und ne alte Griechen-Black-Metal-Scheibe oder Mor Zabohts Mini-Album im Schrank hat, weiß dass es so nicht funktioniert. Klar gibt es auch einiges, was verbessert werden kann. Zum einen wirkt das Schlagzeug manchmal zu lahm, dann frage ich mich, ob außer ein paar Zupfern in "Towards The Darkest Dawn" überhaupt ein Bass-Player beteiligt war, da man ihn kaum hört und auch das Tempo könnte ab und zu mehr angezogen werden. Aber wenn ihr Lust auf etwas nostalgisches Feeling habt, dann holt euch wegen Stücken wie "The Spectre" oder "Frozen Blood", das Album für 5€ über die Kontaktadresse der Band. Manchmal machen die Newcomer eben mehr Spaß als die Etablierten.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword