Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4695845
Besucher seit 09/2002


B-Stinged Butterfly - Monster in mir
Metalspheres Info-Box

Genre

Moderner Rock / Metal

Label

Hofa Records

Rezensent

Christian

Bereits das letzte Album dieses Quartetts durfte ich hier besprechen. Seinerzeit war mein Fazit ein recht gutes und ich prognostizierte der Band bei entsprechender Promotion zumindest einen höheren Bekanntheitsgrad. Den haben sie spätestens seit dem Auftritt bei Stefan Raab nunmehr sicher.
Die Hälfte der Bandmitglieder kommt aus dem Nachbarland Frankreich. Beim Hören der CD muss ich mittlerweile gestehen, dass auch ich gerne Franzose wäre. Und bei jedem weiteren Durchgang muss ich diese Aussage leider bekräftigen. Wieso ich das sage (und das soll gegenüber unseren Nachbarn definitiv nicht despektierlich sein, es geht nur um das Verständnis der Sprache!), will ich gerne entwickeln. Sangen BSB früher noch in Englisch, so bedienen sie sich heute ausschließlich deutscher Texte. Bei besagtem Auftritt bei Raab traten B-Stinged Butterfly zudem u.a. gegen Oomph! an; und das war nicht wirklich gut für die Band. Mit dem Deutschen sind schon einmal sehr nah an Oomph! dran und diese Nähe wird auf musikalischer Ebene untermauert. Mit anderen Worten: BSB sind sicher keine Kopie der Wolfsburger, sie sind ihnen aber verdammt ähnlich bzw. verhalten sich zu den Pionieren des deutschsprachigen Industrial-Metal in etwa wie Seat zu VW. Ich persönlich sage gerne, dass ich die Musik wirklich gut finde. Die Gitarren sind wie sie sein sollen, man findet schöne Riffs und Melodien und die Stimme ist meines Erachtens wirklich klasse. So hört man sich von Track zu Track und kann sich durchaus erfreuen, wären da nicht diese wirklich furchtbaren Texte! Wo Oomph! verklärte Psychospielchen thematisieren und sich nie in wirklich schlimmen Plattitüden und Pennälerlyrik ergehen, laufen BSB leider voll ins Messer. Vielmehr noch: sie drehen es sich selbst im eigenen Leibe herum. Man kommt nicht umhin, irgendwann bewusst auf die Texte zu hören ? und ich muss sagen, dass sie mich nach einer Zeit wirklich genervt haben und es immer noch tun. Nur ein Beispiel: "Im freien Fall durch Zeit und Raum erwachen wir aus unserem Traum" ? erinnert fatal an Nena, oder? Das ist schade, denn noch einmal: Die Musik ist wirklich, wirklich okay bis gut. Auch der Ausflug in politische Gefilde bei "unser Land" indes gelingt nicht wirklich. Teenagern würde man so etwas vielleicht abnehmen, diesen vier gestandenen Musikern jedoch nicht, da wirkt das eher unbeholfen bis albern und zu bemüht. Man stellt sich also unwillkürlich die Frage, ob man die Texte von der Musik trennen kann. Oder darf. Und deshalb sage ich, dass ich beim Hören dieser CD gerne Franzose wäre. Und zwar einer, der kein Deutsch spricht. Tu ich nun aber. In diesem Falle leider schon.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword