Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4796489
Besucher seit 09/2002


Moker - Translating the Pain
Metalspheres Info-Box

Genre

Deathcore

Label

Shiver Records

Rezensent

Volker

Die junge belgische Band Moker wurde bereits letztes Jahr hier vorgestellt, als sie im Zuge ihrer 2006 veröffentlichten Split CD mit Outcast ein erstes Lebenszeichen von sich gab - und die eher im technischen Death Metal verwurzelte direkte Konkurrenz locker in die Tasche steckte. Nicht mit großartigen Songs, sondern mit mustergültig ungestümer Frische, Energie und Wucht.
Daran können Moker nun auf ihrem Debut nahtlos anschliessen, indem sie weiterhin auf brutalen und brutal-groovigen Death Metal setzen, bei dem die Hardcore/Metalcore-Wurzeln der beteiligten Musiker nicht ganz gekappt werden. Der Aufbau eines typischen Moker-Stücks ist griffig und eher einfach gehalten, ohne dabei jedoch in stumpfsinniges Gedresche zu verfallen, was in diesem Genre ja keine Seltenheit ist. "Manic Existence" animiert nach dem Intro-Auftakt so gleich zum fröhlich-rhythmischen Durch-die-Wand-Springen zu pointierten Gitarren-Leads mit gewisser Schweden-Orientierung und den beeindruckend rohen Growls von Ad De Wachter. Auch wenn bei "Your Dark Self" danach überwiegend auf geblasteten Death Metal gesetzt wird, durchziehen doch alle Stücke teils harsche Tempowechsel, wobei die gebremsten Mosh-Parts fast noch radikaler als ihre Uptempo-Gegenstücke wirken. Adrenalinschub folgt so auf Adrenalinschub, an großen Experimenten versuchen sich die Belgier gar nicht erst. Die Ausnahme dieser Regel lautet "Last Note", erstreckt sich über ungewohnte sieben Minuten und steht am Ende des Albums. Hier lassen Moker es dann doch mal merklich vertrackter angehen, schieben mal lässige Melodie-Breaks ein und toben sich drumherum im rasanten Wechselspiel durch ihr gesamtes Spektrum.
Ein Hinweis auf die Gestaltung kommender Werke? Ich hätte nichts dagegen, denn die Band erscheint ohne Weiteres fähig, auch einer solch komplexeren Herangehensweise gerecht zu werden. Wobei "Last Note" wohl gerade als Kontrast zur auf "Translating the Pain" sonst bewusst limitierten Varaibilität so gut funktioniert.
Wer zum Abbau überschüssiger Energien gerne mal auf was Neues zurückgreifen möchten, ist mit diesem herrlich unverbraucht klingenden Debutalbum schon mal gut bedient!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword