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Pro Pain - Age Of Tyranny - The Tenth Crusade
Metalspheres Info-Box

Genre

Hardcore / Thrash

Label

Rawhead

Rezensent

Alf

Zum zehnten Mal beschreiten die Schmerzbeführworter nun den Kriegspfad und ich war ehrlichgesagt etwas zwiegespalten, als dieser Output in meinen Postkasten geflattert ist. Bisher konnte ich mich der Pro-Pain Begeisterung nie wirklich anschließen. OK, "Foul Taste Of Freedom" ist ein Spitzensong, keine Frage, und das gesamte Album ist ebenfalls sehr gut, aber den Kultstatus, den es hat, konnte ich bisher nicht unterschreiben. Ähnlich war es mit den Nachfolge-Alben und ab "Contents Under Pressure" (1996) hab ich Pro Pain dann eigentlich zu den Akten gelegt, unter: Ganz nett, aber haben muss mans nicht.

Dazu kommt, dass Pro Pain ja nicht unbedingt zur Griffbrettflitzer-Fraktion gehören und doch einen recht eingeschränkten Fundus an Stilmitteln haben, einen Fundus außerdem, der mittlerweile ja unlängst von der Brutalo-Metalcore Fraktion um Cataract, Hatebreed und Co. mitverwendet wird. Da sollen nach neun Alben immer noch frische Ideen bei rauskommen? Aber nie und nimmer.

Tja, aber denn legt die Scheibe plötzlich los und prügelt mir mit "The New Reality" das eingebildet abschätzige Rezensenten-Grinsen aus dem Gesicht. OK, Glückstreffer, denke ich noch, gelinde eingeschüchtert, das ist die Singleauskoppelung, der "Faust-ins-Gesicht-Opener", und der Rest ist bestimmt wieder langweilig. Aber von wegen.

"Age of Tyranny" ist ein spritziger, wütender, eingängiger und mitreißender Hassbatzen, der so ziemlich alles rausholt, was man mit einfachem Riffing anstellen kann. Zwar gibt es auch so was wie die "Pro Pain Version" von Breakdowns, aber im Großen und Ganzen fahren die angepissten Amis lieber die flotte Schiene. Zu keiner Sekunde langweilig, jedenfalls!

Auch der Sound ist eine Referenz: Druckvoll, glasklar und massiv wie ein Gebirge! Ich bin schwer beeindruckt, Pro-Pain haben hier eine frische und mitreißende Abrissbirne geschmiedet, der die Wutcore-Gemeinde unbedingt ein Ohr schenken sollte. Auch diejenigen, denen der Name Pro-Pain nach all den Jahren mittlerweile ein Gähnen ins Gesicht zaubert, sollten sich aufraffen und der Scheibe eine Chance geben. Die alten Fans, na ja, die werden sich nach der Scheibe erst mal ein frisches Beinkleid besorgen müssen...

Nun denn, Pflicht für die Zielgruppe! Wer Pro Pain auf der kommenden Tour überleben möchte, sollte schon mal jetzt mit dem Training anfangen ? sonst gibt?s wirklich Tote auffe Tanzfläche! Anspieltipps: Die Aggro-Attacke "Three Minutes Hate", der titanische Groover "Beyond The Pale" und die Slayer-mäßige Abfahrt "Leveller". Gebissschutz rein und ab dafür, "Age Of Tyranny" zeigt dem Nachwuchs, wie man blaue Flecken verteilt! Meinen tiefsten Respekt, die Herren!



   
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