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Middian - Age Eternal
Metalspheres Info-Box

Genre

Postrock / Doom

Label

Metal Blade

Rezensent

Alf

Oh! Fünf Tracks bei fast einer Stunde Spielzeit, so viel Experimentierfreude hätte ich einem großen Label wie Metal Blade gar nicht zugetraut! Mike Scheidt hat seine Vorgängerband YOB aufgelöst und mit Middian ein neues Projekt verwirklicht. Um sich frisches Ideen-Blut zu organisieren hat sich der Doom-Jünger mit Will Lindsay und Scott Headrick zwei Musiker ins Boot geholt, für die Doom kompositorisches Neuland war.

Dementsprechend gibt es auf "Age Eternal" atmosphärische Soundteppiche zu hören, superschleppende Riff-Lavaströme und Songs, die sich mit der gemächlichen Gewalt wandernder Kontinentalplatten entwickeln. Irgendwie klingen Middian wie eine sperrig schmutzige Version von Isis, ab und zu blinzeln Eye Hate God durch, aber dann gibt es wieder gewichtigen Midtempo-Rock und gediegene Akkustik-Passagen mit Clean-Gesang und spacigen Sounds über den Gitarren.

Es ist beinahe unmöglich das Stimmungsspektrum in Worte zu fassen, das man auf "Age Eternal" durchleben darf, aber es ist ein meditatives Erlebnis, beeindruckend, verträumt und ultra-heavy zugleich. Mein absoluter Favorit ist der Titeltrack "Age Eternal", ein gewaltiges Riff-Mantra von fünfzehn Minuten Länge, mit einem wunderbar melancholischen Unterton. Wenn der Song schon längst zu Ende ist, wippt man noch immer im Takt dieses hypnotischen Beats, als würde der Song im Kopf einfach noch weiterlaufen.

Nicht weniger beeindruckend ist "Sink To The Center", ein fast sechzehnminütiger Songtitan, der mit seiner spartanischen Anzahl von Riffs ein Maximum an Atmosphäre erzeugt. Noch nie habe ich erlebt, dass derartiger Minimalismus so unglaublich spannend sein kann! Man sollte meinen, dass man vor Langeweile einschläft, aber von wegen: Middian spielen geschickt mit den vorhandenen Zwischenströmungen und flechten subtilste Variationen ein, die aufgrund der zeitlupenartigen Langsamkeit die Durchschlagskraft einer Riesenfaust bekommen.

Für zwischendurch sind Middian also nicht geeignet, und der nicht-Doom-Jünger braucht schon mehrere, konzentrierte Durchläufe, um die Soundgebilde auch genießen zu können. Aber wer "Age Eternal" diese Chance gibt, wird mit einem hochintensiven Trip belohnt, der alle Mühe mehrfach zurückzahlt, die man in ihn investiert! Überaus Beeindruckend!



   
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