Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4681084
Besucher seit 09/2002


King Goblin - Demo 2003
Metalspheres Info-Box

Genre

Stoner Rock

Jahr

2003

Spielzeit

19:42

Rezensent

Volker

Japanische Bands haben schon was kultiges, vor allem wenn sie wie King Goblin bereits eine CD namens "Killing Brewery Company, Limited"(!) auf dem Label Smell-Rot Music(!!) veröffentlicht haben. Dies war im Jahre 2000 und nun liegt ein neues Demo der Band vor, mit dem man sich auf die Suche nach einem neuen Label begeben möchte. Dabei können die drei Herren aus Tokio vor allem ihre absolute Eigenständigkeit in die Waagschale werfen. Es kommt ja selten genug vor, aber die Stilmixtur, mit der King Goblin daherkommen, war mir bisher auch noch unbekannt. Als die drei Grundsäulen ebendieser Mixtur liessen sich Stoner Rock, psychedelischer Rock'n'Roll und ganz offenbar von Jeff Walker (Carcass) inspirierte Death Metal Vocals nennen. Hört sich sicher seltsam an, funktioniert aber gar nicht mal schlecht. Vor allem beim Opener "Devil's Formula", bei dem man fast meinen könnte, dass der gute alte Jeff bei der Wüstenlegende Kyuss kreischt. Spätestens beim zweiten Song, "Black Mountain (Birmingham Queen)" wird klar, dass auch Cathedral bei King Goblin Eindruck hinterlassen haben dürften (der Querverweis zu Black Sabbath sollte wohl schon durch den Titel klar sein), wobei man dies ebenso auf die ultradoomigen Anfangstage der Band wie auch auf spätere rockige Werke beziehen kann. Jedenfalls kommt der Song gut dahergewalzt und gegen Ende bekommen auch die Gitarristen Matashi Suzuki und Hidetoshi Ehara die Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen.
Was bisher schon recht roh und angenehm ungeschliffen klingt, wird zweifellos mit dem neunminütigen Abschlußtrack "Red Rum" auf die Spitze getrieben. Der Song klingt wie eine noisige Jam-Session, bei der Gründerzeit-Doom der Marke ganz alter Black Sabbath oder auch Pentagram in Zeitlupe gespielt und mit fiesen verzerrten Vocalparts versehen wird. Japans strenge Drogenpolitik scheint sich doch ganz gut umgehen zu lassen...

Man sieht also, es braucht schon einen recht extravaganten Musikgeschmack und einen Sinn für das Unkonventionelle, um an King Goblin Gefallen zu finden. Ich weiss nun gar nicht, ob ich der Band wünschen möchte, zukünftig noch etwas an den Songarrangements zu feilen, denn gerade das Ursprüngliche und Spontane scheint hier ein wesentlicher Bestandteil zu sein. Mutige vor!



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword