Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4713018
Besucher seit 09/2002


Ilid - The Shadow Over Arkham
Metalspheres Info-Box

Genre

Melodic Rock

Label

UKDIVISION Records

Rezensent

Susanne

Laut Promotion-Text ist der ungewöhnliche Bandname Ilid eine Zusammensetzung zweier Wörter: I und Lid. Beide Begriffe stehen für die Möglichkeit des Menschen, sich seiner Umwelt entweder zu verschließen oder zu öffnen. Das Auge soll hier stellvertretend für das Herz stehen. So oder so ähnlich möchten uns Sängerin Natascia Pribac und Gitarrist Ronny Taccola ihre Gesinnung deutlich machen und veröffentlichen ihr Debut mit dem nicht minder kuriosen Titel "The Shadow Over Arkham". Die eigentliche Band besteht nur aus diesen beiden italienischen Künstlern. Da sich aber mit nur zwei Protagonisten noch keine CD produzieren lässt, vertraute man zudem auf die Mitarbeit von Alessandro Paolucci am Bass sowie Alvaro Buzzegoli am Schlagzeug. Negative Erfahrungen und diverse Enttäuschungen in der Musik-Branche waren laut Chefin Natascia die treibenden Kräfte, welche die zwei zur Bandgründung bewogen hat. Sowie das nicht minder ehrgeizige Vorhaben, der Szene beweisen zu wollen, dass man auch mit Ehrlichkeit und Emotionalität in diesem Geschäft bestehen kann. Die Erwartungshaltung meinerseits war natürlich bezüglich der Melodien und Texte dementsprechend groß, wurde aber ziemlich enttäuscht: Belanglose Rocksongs ohne Esprit. Das Ganze will auch nach mehreren Hördurchläufen nicht zünden.
Der erste Track mit dem recht sperrigen Titel "Envenomination", was in der Übersetzung so viel wie Vergiftung bedeutet, beginnt zunächst recht eingängig. Die Melodie erinnert etwas an die alten Sachen der Red Hot Chilli Peppers, verliert sich aber viel zu schnell in einem Durcheinander an Instrumenten. Die stimmlichen Qualitäten sind als recht mager zu bewerten; man vermisst eine gewisse Souveranität. Stimmen dieser Klangfarbe passen wohl eher in den Pop-Sektor, echte Rocksängerinnen müssen definitiv mehr Rauhheit an den Tag legen. Auch in höheren Tonlagen scheint es der Sängerin hörbar schwerzufallen, die Stimme zu halten, so kann sie kaum mit ihren Qualitäten überzeugen. Die Emotionalität der Band soll wohl in dem nächsten Stück mit dem unheilschwangeren Titel "Sacred" demonstriert werden, den man getrost als pures Gothic-Klischee bezeichnen darf. Das Pianospiel ist zwar nicht schlecht und auch die Melodie ist nett anzuhören. Die Qualität einer Band wie z.B. Sirenia wird jedoch bei Weitem nicht erreicht. Die Instrumentierung ist viel zu viel des Guten: Gitarren und Schlagzeug versuchen sich regelrecht gegenseitig zu übertrumpfen. Um überhaupt eine melancholische Atmosphäre entstehen lassen zu können, ist weniger aber oft mehr. Gerade bei Stücken, die eine sensible Botschaft an die Hörerschaft transportieren sollen, setzt man oft besser nur ein Piano oder die Akkustikgitarre ein. Bei "The Grief" wird es dank großem Gitarreneinsatz immerhin endlich etwas metallischer.
Im Großen und Ganzen ein Werk mit zwar solide gespielten Rocknummern, die aber weder radiotauglich sind, noch die entsprechende Eingängigkeit besitzen, um neue Fans zu gewinnen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword