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W.A.S.P. - Dominator
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Rock / Metal

Label

Demolition / Soulfood

Rezensent

Volker

Nein, man kann mich gewiss nicht als großen W.A.S.P.-Fan bezeichnen. Die alten Klassiker der Band sind mir eher am Rande bekannt und mit den stilistisch herumwildernden Anflügen auf "Kill Fuck Die" und "The Neon God" konnte man mich auch nicht überzeugen. Grund genug also, hier keinen unmotivierten Verriss zu schreiben, sondern die CD schleunigst weiterzureichen. Aber da war doch noch was... Ach ja, "Dominator" gefällt mir über weite Strecken wirklich gut und das versuche ich Euch und vor allem mir nun zu erklären.
Am Cover liegt es schon mal nicht, wen heute noch eine Collage mit einem Totenschädel, dem in einer Augenhöhle Flammen lodern, einer kokelnden US-Flagge sowie allerhand anderen Kleinigkeiten reizen soll, lässt sich nicht mal erahnen. Ganz im Gegenteil dazu wird musikalisch keineswegs in halbgare Klischee-Rüpeleien verfallen, sondern ein angenehm frisch klingender Rückgriff auf 80er Alben wie "The Headless Children" gestartet. Samt metaphorisch verpackter, aber doch geharnischter Kritik gegen die Hegemonialpolitik ihres vereinigten Herkunftslandes, was von dieser Band sicher auch nicht jeder erwartet hätte. Jedenfalls versuchen W.A.S.P. hier weder besonders offensichtlich zu schocken noch gewollt anders zu klingen, und das tut den Stücken von "Dominator" ungemein gut. Zwar sind sowohl der Opener "Mercy" wie auch das abschliessende "Deal with the Devil" eher durchschnittliche Heavy Rocker, doch was sich dazwischen abspielt, kann sich allemal hören lassen.
Schon "Long, long way to go" verbindet auf galante Weise wohl alle entscheidenden W.A.S.P.-Trademarks, auf solche Songs mussten alte Fans des ja bekanntlich nicht so rechtstreuen Blackie viele Jahre warten. Die klassische Reibeisenstimme kommt gekonnt zum Einsatz, der krachende Drum-Sound sorgt für mächtig Schub und die feinen Gitarren-Soli werden ausgesprochen songdienlich eingebaut.
Mit dem Begriff "Power-Ballade" verbindet mich aufrichtiger Hass, doch "Take me up" und "Heaven's hung in black" sind einfach nur geile Vertreter dieser Kategorie. Ob allerdings bei einer sowieso kurzen Spielzeit von 43 Minuten noch "Heaven's hung in black (Reprise)" als auf Stimme und Synthies reduzierte Version nötig gewesen wäre, ist zumindest fraglich. Da lässt man sich doch lieber vom "Teacher" beibringen, was ein metallisierter Hard Rock Song so alles braucht.
"Dominator" deswegen gleich als Lehrstunde zu bezeichnen wäre übertrieben, mit 4-5 wirklich starken Songs darf und muss aber gerechnet werden.



   
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