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The Quireboys - 100% Live 2002
Metalspheres Info-Box

Genre

Rock'n'Roll

Label

Demolition Records

Rezensent

Dennis

"Old Time Quality Rock'n'Roll" prangt groß auf dem in der gleichen Art wie die Etiketten einer bekannten Whiskey-Sorte entworfenen Cover des neuen Live-Albums der Quireboys. Eine zielsichere Beschreibung, der schon fast nichts mehr hinzuzufügen wäre, und gleichzeitig das vielleicht größte Kompliment, das man einer Band wie den Jungs aus England machen könnte. Ich muß ehrlich gestehen, daß mir die Quireboys hier zum ersten Mal über den Weg laufen, und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, weshalb. Die Engländer machen genau das, was ich so liebe, schönen, alten, verrauchten und zeitlosen Rock'n'Roll. Schließt man die Augen, so wird schon binnen weniger Sekunden wieder das Jahr 1985 geschrieben und ich befinde mich in der kleinen Bar an der Ecke, in der Hand ein Whiskey-Glas und aus den Boxen über mir dröhnen neben AC/DC und Rose Tattoo auch die Quireboys. Letztere weisen tatsächlich sogar eine Reihe musikalischer Parallelen zu den Australiern von Rose Tattoo auf, gehen allerdings nie so ganz aufs Volle wie die Jungs um Angry Anderson. Na ja, macht nichts, das Endprodukt paßt trotzdem, und ich kann bestens mit den Midtempo-Nummern leben, die mich bei jedem Durchlauf von neuem in Partylaune versetzen.
Diese Live-Aufnahme hier ist übrigens auf der letztjährigen "Monsters of Rock"-Tour durch Großbritannien entstanden, auf der neben den Quireboys unter anderem auch Alice Cooper und Thunder auftraten, welche ja beide erst kürzlich mit ziemlich guten Platten aus ihren Löchern hervorgekrochen kamen. Die Arbeit des Zusammenschneidens hat man sich gleich ganz gespart, nach jedem Lied wird erstmal ausgeblendet, bis kurze Zeit später erneut Gitarren und Klavier erklingen und der rauchige Gesang einsetzt. Die Produktion geht trotzdem ohne Beanstandungen in Ordnung und klingt sowohl authentisch als auch klar. Und was mich an der CD ganz besonders erfreut ist die Tatsache, daß der Mann hinter den Drums Jason Bonham heißt. Jason hat den Rock'n'Roll - ebenso wie sein Vater - im Blut, und wenn es denn irgendwann zur heißersehnten Zep-Reunion kommen sollte, dann kann es eigentlich nur einen Ersatz für John geben.
Was die Quireboys anbetrifft, so kann man der Gruppe zu diesem Output nur gratulieren. Ich kenne jetzt leider die Studioalben der Band nicht, aber wer die nicht hat, kann auch gleich blind zu dieser Live-CD greifen.



   
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