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Desolation - Under pitch-black Skies
Metalspheres Info-Box

Genre

Metal

Jahr

2007

Spielzeit

47:37

Rezensent

Johannes

Eine angenehm schlichte CD mit vorne ein- und hinten wieder ausfadender Herzschlaglinine mit nur einem Schlägchen. Das Herzschlägchen findet sich auch im Schriftzug von Desolation wieder. Das ist gut, denn so kann man die Hannoveraner von den anderen Desolation-namigen Bands aus Brasilien, Finnland, Griechenland, Norwegen, England und den USA unterscheiden. Von den Brutal Death Metal Desolation aus den USA habe ich sogar ein Album in meinem trauten Heim und doch werde ich die beiden Bands niemals versehentlich verwechseln. Dafür gibt es einen einfachen Grund:
Die spinnen, die Niedersachsen! Der erste Song heisst "Tribe of Light" und lässt einen Agathodaimon-Klon mit recht unbedeutenden Texten und etwas extremem Gesang vermuten. Völlig unvorbereitet traf mich daher "Erntebringer" im Stile von Eisregen und ääh ... Mortifera? Das ganze in "Emptiness" als Mischung aus Agathodaimon und Mortifera? Dann "Spiritual Warfare" im Kleide von Belphegor und Totenmond? "Les Fleurs Du Mal" wie Eisregen und Ewigheim? "Deliverance" wie Sadist und The Vision Bleak? Finntroll und Immortal in "Blindfolded"? Devin Townsend und Grabnebelfürsten in "The Blood Of Sleep"? Eisregen und Sadist in "Sic Latet Gloria Mundi"? AAAAAAAAAAAAAAAAAAH!!!!
Das ist kein "Facettenreichtum" mehr, es ist eine Achterbahnfahrt auf dem tiefgefrorenen Neptun mit Lachgas im Atemtank und einer Horde mechanischer Killer-Walrosse im Rücken. Jede dieser "Facetten" ist trocken gemischt, geschmirgelt und sandgestrahlt, dass man fast Mitleid mit dem überfetten 1x1-Sound mancher dicken Majorstudios bekommt. Die fünf Irren haben es hier wirklich geschafft jeden Song für sich zu einem Mini-Album zu machen, in dem sich mehrere Stile vermischen und dennoch wird die ganze Melange unter dem Banner von herrlich kaputter Kreischerei und einem Keyboard geeint. Ausflüge in alle denkbaren Bereiche natürlich nicht ausgeschlossen. Dazu kommt noch, dass man sich beim Lesen der Lyrics nicht schämen muss, weil diese (bis auf zwei Lückenbüsser) auch noch mit Geschick, eisigem Hass und Humor fabriziert wurden.
Je nach Stimmungslage des Hörers wirkt diese Stilvielfalt grandios oder nervig. Gut gemacht ist es allemal, doch erreicht man nicht die Perfektion von Mr. Bungle oder Estradasphere. Die verschiedenen Klangelemente klingen doch teilweise unvereint nebeneinander und so kann eine eindeutige Empfehlung nur für die furchtloseren Liebhaber von Blackend Death Metal ausgesprochen werden.



   
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