Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4731456
Besucher seit 09/2002


Crusade - Resilience
Metalspheres Info-Box

Genre

Death Metal

Label

Innovation

Rezensent

Johannes

Der Titeltrack "Resilience" enthält nur 3 Riffs, die aber auf fünf Minuten ausgedehnt werden. Gleiches gilt für "Cauterized" und, ja, leider auch für die übrigen sechs Songs. Der selbstgenannte Vergleich mit Dying Fetus ist leider weit, weit zu hoch gegriffen. Das scheint auch demjenigen passiert zu sein, der das Coverartwork von Resilience schmückt. Zwei dürre, puppenartige Ärmchen sind gerade dabei das Drahtgitter aus einer Scheibe Sicherheitsglas zu reißen und scheinen dabei jedoch nach unten abzurutschen.
Mit der zweitgenannten Vegleichsband Fear Factory hat man leider auch nur die Geschwindigkeit gemein und Hatebreed und Chimaira kann man zwar halbwegs als angepeilte Stilrichtung gelten lassen, die handwerklichen Fertigkeiten sind jedoch nicht vergleichbar. Was übrig bleibt ist ein ganz passabler Sound.
Schade, wenn man nette und ambitionierte junge Musiker verreißen muss, doch gibt es auf dieser Scheibe einfach nichts was einen aufhören ließe. Die lauwarme Mischung aus Korn und Fear Factory weist einige Stilmerkmale der Minimal Musik auf, wie sie von Terry Riley 1964 mit dem Werk In C geschaffen wurde.
Dessen großer Nachfolger ist jedoch Phillip Glass und der bastelte gleich ganze Symphonien und arbeitete mit Vokalensembles, Philharmonikern und klassisch ausgebildeten Berufsmusikern. Der Vergleich zwischen dem primitiv-stampfenden Death Metal von Crusade und einer Stilbezeichnung aus der klassischen E-Musik greift also viel zu kurz. In etwa so weit zu kurz, wie jemand der versucht mit kurzen, puppenartigen Ärmchen das Gitter aus einer Scheibe Sicherheitsglas zu reißen und der dabei nach unten abrutscht...
Hier ist noch nicht aller Tage Abend und wer volltrunken nach Kopfschüttel- und Tanzmaterial sucht, könnte sogar richtig glücklich werden, aber wenn nicht gewissenhaft an Songschreiberei und Spielvermögen gearbeitet wird, wird man wohl in der Bedeutungslosigkeit versunken bleiben oder als Korn-Coverband kleine Jugendhäuser betouren - und das ist ein Schicksal, welches man seinem ärgsten Feind kaum wünschen kann.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword