Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4716984
Besucher seit 09/2002


Conquest of Steel - Hammer & Fist
Metalspheres Info-Box

Genre

NWOBHM / True Metal

Label

No Face Records

Rezensent

Volker

Der True Metal und sein Trash-Appeal – Conquest of Steel leben ihn auf dem Cover ihres zweiten Album “Hammer & Fist” noch exzessiver aus, als auf dem wirklich schon haarsträubenden Artwork der Vorgänger-EP „May your Blade never dull“. Schlimmer geht’s nimmer und ich mag dahinter auch ein wenig den ausgeprägten englischen Sinn für Selbstironie vermuten. Denn musikalisch sind Conquest of Steel zwar elende Klischeereiter, aber doch alles andere als Trash. Ganz im Gegenteil war „May your Blade never dull“ der frischste True Metal Brocken seit langem und dürfte hoffentlich genügend Kuttenträgern klargemacht haben, was da im Norden Englands heranwächst.
Nun also die Nagelprobe mit „Hammer & Fist“ oder die Frage, ob dieses enthusiastische Feuerwerk auch über Albumdistanz gezündet werden kann. Dafür sprechen einige wirklich gute Songs, denen allerdings eine gewisse Ernüchterung ob etlicher Schwächephase entgegensteht. Die hervorstechenden Stücke sind fraglos „May your Blade never dull“ (eben schon von der EP bekannt...) sowie die absolut zwingende Hymne „Taste the Metal“. Daneben gefällt „A Million Strong“ als rifforienter, kraftvoller Song und der Opener „I am Legend“ überzeugt immerhin noch mit seiner Energie. Mit zahmen Melodic-Dümplern wie „Lamentations of War“ oder „Warriors Guide“ scheitert der groß angelegte Metal-Crusade allerdings schon im Ansatz und man kann sich letztlich nicht des Gefühls erwehren, dass die Hälfte von „Hammer & Fist“ aus kaum veröffentlichungswürdigen Lückenbüßern besteht.
Vielleicht liegt es daran, dass Conquest of Steel sich auf flotte Schlachtenhymnen bestens verstehen, aber daneben erst noch ein Gefühl für passende Feinheiten und Zwischentöne entwickeln müssen. Dafür meine besten Wünsche, denn mit diesem Album wird auf den solide errichteten Sockel nur Sand gekippt.
Wer die Band kennen lernen möchte und die Wahl hat, sollte auf jeden Fall zunächst mal zu besagter EP greifen und sich ergänzend den Song “Taste the Metal” zu Gemüte führen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword