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Pale Divine - Cemetery Earth
Metalspheres Info-Box

Genre

Doom Metal

Label

I Hate Records

Rezensent

Volker

Review schreiben leicht gemacht dank kompetenter und kompakter Bandinfo: „“Cemetary Earth“ is molten metallic virtuosity steeped in an Pentagram mould under the influence of The Obsessed Witchfinder General and consecrated at Candlemass through Sabbathic sermons held by the Judas Priest and the Saint Vitus up the tower of Ungol...“. Natürlich etwas euphorisierend, aber stilistisch absolut treffsicher wird so wortspielreich das dritte Studioalbum von Pale Divine umschrieben. Jene US-amerikanische Band, die auch schon auf dem dritten Doom Shall Rise Festival in Deutschland zu sehen war, mich dort aber zumindest nicht nachhaltig begeistern konnte. Nach einigen Durchläufen von „Cemetary Earth“ sieht die Sache allerdings schon anders aus, denn Pale Divine verstehen es sehr wohl, ultraorthodoxen Doom Metal frisch und lebendig zu zelebrieren. Angesichts der beschriebenen Wurzeln ist klar, dass dies nicht nur in Zeitlupe geschieht: Die amerikanischen Doomer rocken auch mal kräftig nach vorne los, reichen mal an die epischen Momente ihrer Landsleute The Gates of Slumber heran und entwickeln dazu warme, erdige Grooves, die man ähnlich von Orodruin kennt (insbesondere bei „I alone The Traveller“).
Eines der veritablen Highlights des Albums ist das hoch eindringliche „Broken Wings“, welches deutliche Spuren der genial-obskuren Einflussgrößen Pentagram und Cirith Ungol enthält und sich auf der Stelle in die Herzen aller diesen Sound verehrender Individuen bohren sollte. Zurecht im Mittelpunkt steht aber der monumentale Titelsong, ein elfminütiger Epos, das keinerlei Wünsche offen lässt und sich mehr und mehr als wahre Genre-Perle entpuppt, von der noch über das Jahr 2007 hinaus die Rede sein könnte.
Lead-Gitarrist und Sänger Greg Diener schreibt dazu Texte, die klassisch-doomiger nicht sein könnten und trotz bekannter Ansätze fern von Klischeephrasen bleiben. Nun, ihr wollt auch noch die ultimative Sabbath-Vereehrung? Gibt’s ebenfalls, Track Nummer 7 wählen und zu „The Seventh Circle“ ins Birmingham der frühen 70er doomen!

Wer jetzt nicht auch noch den Rest dieses Albums entdecken will, ist selbst schuld und verpasst ein sehr inspiriertes, ehrliches, bodenständiges, grooviges, technisch niveauvolles und tight gespieltes Werk. Und nicht zuletzt ist „Cemetary Earth“ sogar ein Album, dass nicht nur bedingungslosen Doom-Jüngern, sondern auch aufgeschlossenen Anhängern anderer traditioneller Metal-Sparten gefallen dürfte.



   
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