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Wasting Life - All Ends
Metalspheres Info-Box

Genre

Modern Metal

Label

GUN Records/Sony BMG

Rezensent

Susanne

Niemand Geringeres als die In Flames Gitarristen Björn Gelotte und Jesper Stromblad stecken hinter dem Projekt All Ends aus der schwedischen Talentschmiede Göteborg. Die beiden zeichnen sich verantwortlich für das gesamte Songwriting der EP "Wasting Time". Wer allerdings auf brachialen Death Metal made in Sweden hofft, wird enttäuscht: die fünf Tracks bewegen sich im Bereich des Gothic Metal und Modern Rock mit einigen Pop-Elementen. Gelottes Schwester Emma versucht sich mit Unterstützung von Tine Karlsdotter am Mikro und liefert einen recht soliden Beweis ihrer Sangeskunst. Nicht nur in punkto Songwriting konnte sich Emma auf ihren Bruder verlassen, begleitete er die Band bei den Proben und der Produktion im Studio und unterstützte die Musiker mit seinem Know-How und Erfahrungsschatz. Im Frühjahr konnte man die Schweden bereits im Rahmen der Earthshaker Roadshock Tour (After Forever, Apokalyptischen Reiter, Finntroll) erleben.
Als Glanzpunkt der EP darf man ohne Zweifel den Opener „Wasting Life“ verstehen: Der Song geht gleich in die Vollen und überascht mit leicht punkigen Gitarrenriffs, einem eingängigen Refrain und modernem Sound. Die zwei Damen gesanglich zu unterscheiden, gelingt zwar nicht beim ersten Hören, die beiden harmonieren jedoch im weiteren Verlauf der Scheibe recht gut miteinander. Was einige Hörer als äußert angenehm empfinden könnten, ist auch die Tatsache, dass mehr Wert auf den Einsatz von rockigen Gitarren als auf Bombast gelegt wurde. Besonders bei der Hard-Rock Nummer "Am I Insane" demonstrieren die zwei Damen, dass sie den schwierigen Wechsel von melancholischen und temperamentvollen Gesang professionell beherrschen. Der letzte Song "The Day Has Come" zieht nochmal alle Register: frischer Rocksound, kraftvoller Gesang und vor allem Melodien, die niemals vorhersehbar sind.
Ob die Skandinavier auf Dauer mit Ihrem Sound überzeugen können, wird die Zukunft zeigen. In Anbetracht der Eingängigkeit der Tracks und der Professionalität könnten sie aber eine weitere Entdeckung aus dem musikalischen Norden Europas darstellen.



   
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