Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4646999
Besucher seit 09/2002


Cheope - Download Ideas
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Melodic Metal

Label

Heartlines Music / Edel

Rezensent

Susanne

Beim ersten Blick ins Cover könnte man fast meinen, bei der italienischen Formation Cheope handele es sich um Anhänger der Darkwave/Gothic-Bewegung:
Düstere Blicke aus kajalumrandeten Augen, der Sänger hat sich sogar ein mystisch aussehendes Ornament um das rechte Auge gepinselt. Wer sich in der Geschichte des Altertums auskennt, weiß auch, woher der Bandname rührt: Cheop war der Name eines Pharaos, der sich als ewige Ruhestätte eine riesige Pyramide bauen liess. Laut eigener Angaben bewegt man sich im Dunstkreis von Metallica und Dream Theater. Das Album ist das Debut der Römer und wurde von George Marino in den Sterling Sound Studios in New York City gemastert und von Giuseppe Ranieri gemixt.
Gleich beim ersten Hören der CD sticht besonders die aussergewöhnlich kraftvolle Stimme von Sänger Eak Scutti hervor. Hier sei auch löblich die gute englische Aussprache zu erwähnen, fehlt doch ein italienischer Akzent. Der Vergleich zu Metallica wäre zwar etwas weit hergeholt, der Sänger kann sich dennoch getrost als Ausnahmetalent bezeichnen. Soundtechnisch bietet die Platte progressiven Rock mit einigen Power Metal Elementen und etwas Pop. Auch einige Anleihen aus dem Nu-Metal sind rauszuhören, ohne aber gänzlich in diese Schiene abzudriften. Getragen wird der ganze Sound besonders von Rythmus- und Leadgitarre sowie einem fabelhaften Schlagzeugsound, der nicht übertrieben in der Vordergrund gemischt wurde, sondern das Spiel der anderen Musiker angenehm unterstützt. Klingen die ersten Stücke noch etwas schwammig und unausgegoren, filtern sich im weiteren Verlauf der Platte recht interessante Melodien und gekonnte Gitarrensoli heraus, wie z. B. bei "On Air". "What D´U Want" klingt mit seinem abgehakten Gitarrensound und dem klagenden Gesang etwas wie Korn, erlangt jedoch durch den progressiven Einschlag eine eigene Note. Dass der Aufbau der einzelnen Songs immer wieder an Dream Theater erinnert, wird von der Band nicht geleugnet, sondern ist sogar gewollt.

Ob mit dieser Art von Musik wirklich der große Durchbruch erzielt werden kann, mag bezweifelt werden, haben sich doch nur wenige Bands aus diesem Genre etablieren können. Für die Italiener könnte es schwierig werden, den Kreis der Hörerschaft zu erweitern. Für ein Debut-Album ist die Platte jedoch erstaunlich gut gelungen. Nun bleibt abzuwarten, ob sich Szenekenner die Mühe machen, sich der nicht einfachen Musik zu öffnen.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword