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Man Must Die - The Human Condition
Metalspheres Info-Box

Genre

Technical Metalcore

Label

Relapse Records

Rezensent

Johannes

Ein wenig zu herzlich werden diese vier Engländer über den grünen Klee Irlands gelobt. Irland – ein Land, mit dem sie nichts zu tun haben. Ein „neuer Klassiker“ ist dieses Album nicht. Entgegen den vorgeschlagenen Slayer- und Thrash-Verweisen würde ich Man Must Die eher in die melodic tech death Ecke stellen (aber nicht zum Schämen!). Von technischem Thrash wie ihn ältere Gojira, Hacride oder die alten Schweden von Meshuggah abliefern, ist man nämlich meilenweit entfernt. Doch nun, zur Sache, zur Sache:
Poster von Necrophagist, The Shattering und Anata und auf der Seite des Wandschranks noch Decapitated, hängen wohl an den Schlafzimmerwänden dieser Jungs, während sie alte Judas Priest und Iron Maiden Platten rotieren lassen. Viel und oft melodische Frickelei erfreut des Tech-Deathers Herz. Ein etwas milder, aber klarer und sehr differenzierter Sound lässt alle Instrumente druckvoll hervortreten. Druckvoll auch die leicht gurgelnde Stimme, die hin und wieder von Dani Filth’igen Screams durchmischt wird.
Die großen, hier genannten Namen, sind jedoch nicht ganz berechtigt. Zu lang sind bisweilen die „Ruhephasen“ in den Stücken, wodurch das Staunen über die Spielfertigkeit gezügelt wird. Auch sind die Songs selbst nicht wirklich abgedreht, sondern doch sehr, vielleicht allzu sehr nachvollziehbar.
Während sich bei Anata und Necrophagist mitunter die Songstrukturen verbiegen und sie unter einer musikalischen Idee auf neue Wege gezwungen werden, so weiß man bei Man Must Die doch immer wo der Hammer hängt und wie die Stücke enden werden. Gerade die Unberechenbarkeit macht jedoch einen Grossteil der Freude an technisch extremem Metal aus. Wer sein Tech-Death-Herz mit einem Herzschrittmacher auf 250bpm hochgetrieben hat, wird wohl über den Überschwang der Jugend etwas lächeln, gleichwohl ist es noch immer herzerwärmend, mit welcher Energie und welchem, noch nicht ganz ausgeschöpften, Potenzial hier zu Werke gegangen wird.
Ein beeindruckender Wurf einer vielversprechenden Band, die den Fleck am rechten Herz hat. Entschuldigung, die das Herz am rechten Fleck hat.



   
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