Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4645484
Besucher seit 09/2002


Katatonia - Live Consternation (CD + DVD)
Metalspheres Info-Box

Genre

Alternative Rock

Label

Peaceville Records

Rezensent

Dennis

Katatonia haben sich in ihrer über fünfzehnjährigen Karriere gewaltig verändert. Vom Death-Doom der frühen Tage ist nichts mehr geblieben, statt dessen ließ sich bereits nach wenigen Jahren Bandgeschichte eine immer stärkere Zuwendung zum Alternative-Rock erkennen, den die Schweden nun schon seit langer Zeit offen zelebrieren. Scheinbar nicht ganz ohne Erfolg, so daß nach der Veröffentlichung des letzten Studioalbums "The great cold Distance", auf das gleich drei (!) Singles folgten, diverse Festivalauftritte auf dem Plan standen. Einer davon war beim letztjährigen Summerbreeze-Festival, wo Ton und Bild aufgezeichnet wurden und nun in Form eines Doppel-Releases den Weg in die Läden finden.

"Live Consternation" beinhaltet auf CD und DVD die gleichen elf Songs, bei denen der Schwerpunkt klar auf den letzten beiden Alben liegt. Daneben gibt es mit "Had to (leave)", "Right into the Bliss" und "Cold Ways" auch noch einige Stücke aus der End-Neunziger-Phase, die stilistisch unter dem sonstigen Songmaterial jedoch kaum auffallen. Das alternative Element steht hier vielleicht noch nicht ganz so im Vordergrund, dafür trifft's die Bezeichnung "mainstreamtauglicher Radiorock" meiner Ansicht nach ganz gut, der wie bei "Cold Ways" auch gar nicht mal schlecht gemacht ist. Leider kann ich mich nach wie vor mit dem größten Teil des neueren Katatonia'schen Schaffens nicht anfreunden, da den Songs aus meiner Sicht - der eines METAL Fans wohlgemerkt, und aus der sei es mir gestattet in unserem Magazin zu schreiben, da es vornehmlich von eben jenen gelesen wird - über weite Strecken an Tiefgang und Atmosphäre mangelt. Eines kann man Katatonia (nicht zuletzt aufgrund der klangvollen Gitarrenarbeit) jedoch nicht vorwerfen, und das ist Identitätslosigkeit. Gerade im Rock- und Alternative-Bereich gibt es darum auch weitaus schlechtere Bands als Katatonia. Und deshalb sei die Band von weiteren verständnislosen Kommentaren an dieser Stelle auch verschont und lediglich noch darauf verwiesen, daß der Stereo-Sound ebenso wie die Bildqualität und die Kameraführung der DVD gute Qualität bieten und auch die mangelnde Bewegung auf der Bühne nicht wirklich ins Gewicht fällt, zumal die zwischen Introvertiertheit, Melancholie und Monotonie schwankende Musik sowieso nicht zwanghaft nach einer ausgelassenen Performance verlangt.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword