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66Crusher - Truth Unmasked
Metalspheres Info-Box

Genre

Prog Metal

Jahr

2007

Spielzeit

66:20

Rezensent

Volker

66Crusher haben ein Image- und Vermarktungsproblem – oder werden zumindest sehr bald eines bekommen. Sie hätten keines, wenn sie lieblosen, plakativ-provokanten und billig produzierten Death/Grind oder Death/Thrash spielen würden, denn nichts anderes dürfte man mit diesem selten dämlichen Bandnamen assoziieren. Dabei wollen die Norweger doch gar nicht lieblos, plakativ und provokant sondern „brilliant, brutal and beautiful“ klingen. Und dies kommt der Wahrheit sogar bedeutend näher.

Die Band aus Bergen agiert auf diesem bereits 2005 aufgenommenen Album mit einer für eine Eigenproduktion wahrhaft professionellem Niveau und vermag es entgegen aller Vermutungen, den Hörer so richtig zu fördern. „Truth Unmasked“ ist ein in ein hochkomplexes musikalisches Gewand gekleidetes, finsteres Konzeptalbum über ein von Missbrauch geprägtes Individualschicksal. Als Einflussgrößen kommen Bands wie Fates Warning, Control Denied und Watchtower in den Sinn, 66Crusher bedienen sich jedenfalls eindeutig einer harten Prog Metal Interpretation, die nicht selten thrashig klingt und gelegentlich auch Platz für Death Metal Riffs lässt. Gewiss kein durchgehendes Gefrickel, aber die ausgedehnten, breaklastigen und mehrfach in sich verschachtelten Stücke sind eindeutig etwas für geduldige und geschultere Ohren. Jarle Olsvoli agiert dazu als klassischer Metal-Sänger mit viel Variationsspielraum, der eher erdige und tiefe Töne bevorzugt und entgegen der benannten musikalischen Referenzen höhenlastige Schreiereien außen vor lässt. Gute Sache, denn dies würde die Musik von 66Crusher nur überladen und überlasten.
Woran die Band noch zu basteln haben wird, ist die Schlüssigkeit der einzelnen Songs. Viele der Einzelideen sind klasse und gerade die ruhigen Momente sorgen teils für tolle Akzente, doch man würde sich von „Truth unmasked“ zumindest ein durch und durch ergreifendes und packendes Stück wünschen, das zugleich den Zugang zum Gesamtwerk erleichtern würde.

Trotzdem: Wenn bei der nächsten Proberaum-Session auch noch ein vernünftiger neuer Bandname herauskommt, könnte den Norwegern eine verheissungsvolle Zukunft bevorstehen.



   
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