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Devin Townsend Presents - Ziltoid - The Omniscient
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Fusion Science Fiction Metal

Label

Inside Out

Rezensent

Andreas

Mit Ziltoid schießt uns Multitalent und Experimentalist Devin Towndsend in den Kosmos seiner Handpuppe Ziltoid „The Omniscient“. Wie (fast) immer erschließt sich die Scheibe erst nach mehrmaligen Hördurchgängen. So war ich zu Beginn nicht unbedingt begeistert, als das Konzeptalbum seine ersten Umdrehungen durch meinen persönlichen Kosmos machte. Also erst einmal Abstand nehmen, sich mit etwas ganz anderem befassen und später wieder zugreifen.
Als ich dann die Nachricht erhielt, Devin wolle nicht mehr livehaftig auftreten und auch seine andere Band Strapping Young Lad sei Geschichte, war ich geschockt! Also blieb nur noch die Flucht nach vorne in das neue Werk des Kanadiers.
„Ziltoid“ zu beschreiben ist wirklich nicht einfach und jeder, der einmal ein Album von Devin gehört hat, wird mir da sicher zustimmen. Das inzwischen siebente Album seiner Solokarriere ist komplex wie immer. Stellt euch vor, ihr mixt ein Musical mit progressivem Metal und lasst Jazz-Musiker das Ganze einspielen. Verwirrend, nicht wahr? Aber genau so hört sich das Album an.
Mr. Townsend steht für Chaos, jedoch für positives Chaos, das sich nach mehreren Durchläufen mehr und mehr legt. Zu Beginn langweilt der hörspielartige Beigeschmack des Protagonisten Ziltoid, aber mit der Zeit ist es erträglich und sogar witzig, wenn man sich darauf einlässt.
Eingespielt hat das ganze Album der Meister selbst, ohne Hilfe von außen. Das Schlagzeug hat er mit einer Software produziert, die ihm der Meshuggah-Drummer für diese Zwecke zugeschickt hat.
Das Album bietet neben hektischen, explosionsartigen Ausbrüchen wie dem kurzen, Strapping Young Lad-mäßigen „ziltoidia attaxx“ meist Langtracks wie das schöne und atmosphärische „solar winds“, das sich stetig aufbaut und von beruhigenden, ja fast epischen Klängen aufgebaut wird, bevor es mit der Zeit immer verschachtelter wird, nur um am Ende noch einmal wie mit einem Urknall zu verstummen.
Ein Song wie das majestätische „hyperdrive“ hätte auch auf seiner ersten Großtat „Ocean Machine“, 1997 erschienen, stehen können.
Lasst euch auf intensive 54 Minuten ein und taucht in den Mikrokosmos aus Melodien und Härte, um endlich mal wieder Teil eines gelungenen Experiments zu werden!



   
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