Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4754686
Besucher seit 09/2002


Crionics - Neuthrone
Metalspheres Info-Box

Genre

Black/Death Metal

Label

Candlelight Records

Rezensent

Sascha

Immer wenn eine Death Metal Band mit einem technoiden Science-Fiction Image daher kommt und in ihrer Bandbeschreibung etwas von atmosphärischen Keyboards erzählt, erhoffe ich mir ja insgeheim immer so etwas wie die neuen Nocturnus. Leider erwecken auch die polnischen Crionics den mystischen Sound der alten Florida-Legende nicht wieder zum Leben, legen aber mit "Neuthrone" dennoch ein beachtenswertes Extrem-Metal Album vor. Mit ihrer Musik, die sich irgendwo im Dunstkreis von Zyklon oder den Landsleuten Behemoth bewegt, betreten sie sicherlich kein Neuland, prügeln sich aber versiert und durchaus auch etwas eingängiger als genannte Genrevertreter durch die elf Songs des Albums. Die Keyboards werden hauptsächlich zur Untermalung mit Flächen-Sounds und Science-Fiction Geräuschen genutzt, was mir persönlich gut gefällt und eine Atmosphäre vom Treiben im kalten Raum erzeugen kann. Die Atmosphäre ist allerdings trotzdem der Punkt, an dem das Album krankt. Gemessen an dem, was "Neuthrone" werden sollte, wäre einfach mehr drin gewesen. Sicherlich sind viele der Reviews die das Album bekommt etwas hart, da sich nach eingehender Auseinandersetzung mit dem Album doch einige Hammertracks finden lassen - wie bspw. "Arrival 2033", "Outer Empire" oder "Frozen Hope" der als Alibi-Midtempo Song herhalten muss. Bezeichnend ist, dass ausgerechnet der neu eingespielte Bonustrack aus Demotagen, in denen die Band noch Black Metal spielte, den atmosphärisch dichtesten Beitrag darstellt. Das liegt ganz einfach an der höheren Variation im Tempo des Tracks und der melodischen Ausrichtung, während einem die neuen Titel eben hauptsächlich in Hochgeschwindigkeit um die Ohren gehauen werden. Jetzt werden die Extrem-Metaller sagen: Was für ein Wimp! - ich mag es aber nun einmal lieber, wenn in einem Song mehr als eine emotionale Ebene erzeugt wird. Die Scheibe ist brutal und kalt produziert und macht trotz der etwas eindimensionalen Spielweise Spaß, da viele Titel sich im Gehirn festsetzen und ich auch ein Faible für die häufig verwendeten Stakkato-Riffs habe. Crionics haben sich ja ziemlich in ihrer musikalischen Ausrichtung geändert, was ich persönlich nicht schlecht finde. Auf dem nächsten Album müssen sie aber noch einiges mehr an Atmosphäre einbauen, um einen richtigen Hammer abliefern zu können. So reicht es erstmal nur zu einem überdurchschnittlichen Genre-Beitrag, dem es etwas an emotionaler Tiefe mangelt.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword