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Wild Steel - Wild Steel
Metalspheres Info-Box

Genre

Progressive Speed (Italo) Metal

Label

Underground Symphony

Rezensent

Dennis

Italo Metal und kein Ende! "Wild Steel" ist zugleich das Pseudonym als auch das Solo-Projekt des Shadows of Steel-Sängers, und von letzterem liegt hier das Debütalbum vor. Genau genommen handelt es sich bei der Veröffentlichung sogar um eine 2-CD, die zuerst einmal durch eine der schönsten Aufmachungen auf sich aufmerksam macht, die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Daß es sich bei den dort liebevoll aneinander gereihten und stimmungsvollen Bildern um handgemalte Fantasy-Grafiken handelt, dürfte sich angesichts der Herkunft der Band fast von selbst verstehen, und was gleich noch auffällt ist, daß Sänger Wild Steel sich auf den beiden enthaltenen Fotos in einer Maske präsentiert, wie sie vor vielen Jahren mal von einer Band namens Crimson Glory getragen wurden. Daß es sich hierbei keineswegs um einen Zufall handelt, wird bei einem Blick auf CD2 schnell klar, denn hierauf befinden sich vier Cover-Songs, die allesamt vor gut 20 Jahren im entfernten Florida geschrieben wurden.

Bei so vorzüglichen Vorbildern (Crimson Glory waren neben Queensryche DIE Progressive Metal Band der späten 80er Jahre schlechthin, Lethal und Dream Theater gab's noch nicht, Fates Warning nach "Awaken the Guardian" '86 nicht mehr) und einem so stimmigen Erscheinungsbild bekommt man natürlich gleich große Lust auf das, was hier wohl so geboten wird - und wird beim Einlegen von CD1 gleich enttäuscht: Stinknormaler Italo-Metal in erhöhter Geschwindigkeit, mit reichlich Bombast und einem leichten, progressiven Einschlag. Das hört man im Land der Pizzabäcker gewiss nicht zum ersten Mal! Der Gesang von Wild Steel ist einmal mehr sehr gut, aber wo sind die Songs, die sich nachhaltig im Kopf festsetzen, wo die zum Himmel strebenden Melodien, wie wir sie von Crimson Glory einst nahezu im Minutentakt vorgesetzt bekamen? Sicher, das ist nicht schlecht und wer auf Italo Metal steht wird hier sicher glücklich werden, aber ganz ehrlich: Große Momente gibt es hier weit und breit keine!

Dann mal weiter zu CD2 gesprungen, die mit einem Cover von "Red Sharks" beginnt, das ziemlich dicht am Original gehalten ist, gesanglich aber doch deutlich abfällt (so einfach ist das mit den hohen Passagen nicht, gell?). "Transcendence" ist gesanglich wohl einfacher zu meistern, so daß der Song auch als Wild Steel-Cover sehr gut funktioniert. "Painted Skies" kennt man schon von Shadows of Steel. Hier wurde noch mehr auf Akustik gesetzt als beim Original, was durchaus zu gefallen weiß. Ähnlich verhält es sich auch mit "Heart of Steel", das einen Teil seiner Atmosphäre im Vergleich zum Original zwar einbüßt, aber durch die akustischere Variante auch eine neue, interessante Note erhält.

Man kann sich darüber streiten, ob eine Band wie Wild Child eine Daseinsberechtiung besitzt, wobei... die hat vermutlich jede Band, ob jemand den Kram kauft ist wiederum eine ganz andere Frage, gell? Ich hätt's für 17 Euro nicht getan, da ich Alben wie das auf der ersten CD schon zur Genüge im Schrank stehen habe und im Falle von CD2 sicherlich auch weiterhin bevorzugt zu den Originalen greifen werde. Leute wie Fabi oder Till, die wirklich alles haben müssen, wo "Power Metal aus Italien" drauf steht, dürften sich aber über eine weitere CD in der Tradition von Shadows of Steel freuen und können sich die Doppel-CD für 17 Euro bei Hellion Records ordern.



   
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