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Trouble - Simple Mind Condition
Metalspheres Info-Box

Genre

Heavy Rock

Label

Escapi / Edel

Rezensent

Volker

Nach der schon vor geraumer Zeit verkündeten Reunion und einigen Terminverzögerungen ist es nun tatsächlich da, das erste Trouble-Album seit 12 Jahren. Wesentliche Worte der Vorstellung dürfte es bei der Band aus Chicago nicht brauchen und es hat wohl auch niemand ernsthaft erwartet, dass Trouble stilistisch nahtlos an ihre beiden Meilensteine des Doom Metal aus den mittleren 80ern („Psalm 9“ und „The Skull“) anknüpfen. Ein zweites „Plastic Green Head“ ist „Simple Mind Condition“ zu meiner Erleichterung aber auch nicht geworden.
Vielmehr scheint Zeitlosigkeit die Maxime zu sein, die neue Trouble ist ein leicht doomiges, immer munter groovendes Heavy Rock-Album mit nicht zu verkennenden 70er Anleihen. Klar strukturierte Songs stehen im Vordergrund, keine groß angelegten Soli oder gar exzentrische Vokaleskapaden. Nein, Eric Wagners Gesang ist regelrecht zahm geworden, zwar immer noch ordentlich angerauht, doch hohe Töne sind nur in kleinen Ausnahmesequenzen wahrzunehmen.
Ein paar eher in Richtung Doom Metal tendierende Tracks finden sich dann doch, insbesondere „Goin' Home“ und „Trouble Maker“ sowie das kurz vor Schluss mal richtig aufrüttelnde „If I only had a Reason“, welches wirklich als Volltreffer durchgeht. Beachtlich ertönt außerdem das stark an alte Pentagram erinnernde „Mindbender“, dessen basslastiger Groove zumindest jeden Fuß mitwippen lässt. Auch das ähnlich angelegte, aber noch deutlich lässiger rockende „Picture of my Life“ gefällt nach mehreren Durchläufen immer besser, wobei deutlich wird, dass „Simple Mind Condition“ nach einem zunächst recht unspektakulären Anschein doch wirklich so einige reizvolle Momente zu bieten hat. Auch die treibenden Midtempo-Stücke „Seven“ und „Simple Mind Condition“ offerieren nichts Weltbewegendes und sorgen doch für erdige Rock-Unterhaltung auf gehobenem Niveau. Was dann auch schon als Fazit für ein durchweg souveränes Album dienen kann und soll. Im Doom-Sektor sind zuletzt beeindruckendere Alben erschienen, doch „Simple Mind Condition“ dürfte trotzdem für Freunde aller Phasen der Band etwas zu bieten haben.



   
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