Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4776264
Besucher seit 09/2002


The Red Chord - Prey For Eyes
Metalspheres Info-Box

Genre

Technischer Death Metal

Label

Metalblade

Rezensent

Alf

Eigentlich kann man The Red Chord ziemlich passend in die Schublade des boomenden New Wave Of American Tech Death Metal stecken: Vertrackte Songstrukturen, Geprügel, quietschende Gitarren, bösartige Death Metal Riffs, Grunzen, Brüllen und ein paar Breakdowns. Anders als bei vielen aktuellen Ami-Prüglern muss man die Core-Einflüsse allerdings mit der Lupe suchen und darf sich eines ziemlich rasanten und abwechslungsreichen Death Metal Albums erfreuen. Dementsprechend ist die Zielgruppe schon eingegrenzt und eine grobe Orientierung davon vermittelt, was es auf "Prey For Eyes" zu hören gibt.

Der Sound ist klar, Brüllwürfel Guy Cozowik klingt nach einer growligeren Variante von Francis M. Howard (Sänger der kultigen 90er Death/Thrasher Incubus) und auch das Riffing kann man durchaus als eigenständig bezeichnen. Mir persönlich sagt der Stop-and-Go Stil nicht besonders zu, dieser typische Wechsel von Blast zu Break, den The Red Chord sehr oft verwenden. Aber auch Suffocation haben dieses Stilmittel häufig verwendet und konnten damit eine Menge Fans um sich scharen. Dementsprechend spricht das nicht gegen die Qualität des Albums, vor allem, da The Red Chord auf "Prey For Eyes" eine ganze Armee an kranken Ideen und Riffs zusammengekarrt haben und einer klassischen Death Metal Spielart damit frisches Leben einhauchen.

Hervorzuheben aus all dem vertrackten Geprügel ist auf jeden Fall der mächtige Titeltrack "Prey For Eyes" und "It Came From Over There", das mit ein paar geilen, atmosphärischen Keyboards ausgestattet wurde und, im Vergleich zum Rest des Albums, fast schon meditativ daherkommt. Fast. Hervorzuheben außerdem das textliche Konzept von "Prey For Eyes", das sich nicht mit Death Metal typischen Negativ- und/oder Horror-Themen befasst. Die Texte sind "eher eine emotionale, bipolare Berg- und Talfahrt doppel- und dreideutiger Bedeutungen in jedem Song, die freies Denken provozieren sollen." [Bandinfo] Beispiel gefällig? Der Song "Tread On The Necks Of Kings" handelt von Bruce Campbell, der als Elvis verkleidet auf einem Meteor zur Erde zurückkehrt um dort mit einer Armee von "Mini-Elvis-Klonen" Rock Ikonen zu dezimieren …

Stop-and-Go Death Metal Freaks sollten "Prey For Eyes" jedenfalls eine Chance geben, auch Noise-Anhänger, die sich Burnt By The Sun mit mehr Blast Beats wünschen würden, könnten an The Red Chord ihre Freude haben. Außerdem sei erwähnt, das Nate Newton, Bassist von Converge, den durchgeknallten Amis seine Stimme für einen Gastbeitrag geliehen hat. Krankes, schwerverdauliches Album auf höchstem technischen Niveau, gespickt mit abgefahrenen Death Metal Ideen und serviert mit blitzsauberem, dickem Sound. Wer sich angesprochen fühlt, weiß was er zu tun hat.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword