Home
Vorwort
News
Eure Ankündigungen
Interviews
CD-Reviews
Live-Reviews
Metal and More
Locations
RIP
LinksSuche
Kontakt
Impressum
Über uns
Metalspheres präsentiert


4713941
Besucher seit 09/2002


Distress - Others
Metalspheres Info-Box

Genre

Dark Death Metal

Label

Thundering Records

Rezensent

Sascha

"Others" ist ein extrem langes Album und verlangt mit seinen über siebzig Minuten einiges an Motivation von seinem Rezensenten. Ich persönlich bin ja alter Vinyl-Freund und kein großer Anhänger von solchen Mammut-Werken. Ich bin der Meinung, was in 45 Minuten nicht gesagt werden konnte, wird höchstwahrscheinlich auch in den folgenden 25 Minuten nicht mehr gesagt werden, aber lassen wir das. Im Falle von Distress fällt es ziemlich leicht, dem Album Aufmerksamkeit zu schenken.

Die Band aus Frankreich mischt Elemente des Death Metal, Melodic Death und Gothic Rock und erinnert dabei an Opeth - besonders die Struktur einiger Riffs zeigt sich von "Morningrise" inspiriert - und im Bereich des Gesangs auch teilweise an ihre erfolgreichen Landsleute von Gojira. Opeth-erprobte Ohren können sich mit den einfallsreichen Strukturen sicherlich sehr schnell anfreunden, denn insgesamt gehen Distress etwas weniger progressiv zu Werke. Alte Prog-Rock Bands der 70er stellten hier offensichtlich keinen allzu großen Einfluss dar. Eingepackt in einen wuchtigen Sound erklingen zumeist melancholische Songs, die eine kalte Atmosphäre besitzen. Hervorzuheben ist eindeutig der emotionale und vielschichtige Gesang, der die Songs größtenteils trägt. Ein Ohrwurm wie "Revealed To Men" kann dadurch auch voll überzeugen und drehte gleich mehrere Runden im Player. Immer wieder werden auch akustische Einsprengsel, bestimmt durch cleanen Gesang, Klavier und Akustikgitarre, eingeschoben, die das Album auflockern.

Trotz vieler Ambitionen und viel Potential welches hier zu hören ist, bin ich dennoch der Meinung, dass die Band sicher zu mehr fähig gewesen wäre. Die Gitarren und Rhythmusgruppe liefern mir zu wenig Akzente. Zum einen fehlen Gitarrensoli, die in über 8-minütigen Tracks für mich zur Pflichtkür gehören, zum anderen bleibt die Musik zu oft in einem Tempo, brutale Ausreißer und alles zerschmetternde Spannungsbögen gehören nicht zu Distress' Programm. Dazu ist die Länge des Albums sicherlich ein zusätzlicher Stolperstein auf dem Weg zum Klassiker. Zusammengefasst also eine sehr gute Band und ein gutklassiges Album, in Zukunft sollte man aber den Mut haben, die besten Ideen in kompaktere (nicht kürzere) Songs zu verpacken. Als Fan oben genannter Bands solltet ihr aber auf jeden Fall mal in "Revealed To Men", "The Brave Matters" oder "Otherness Proved" reinhören.



   
  Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
     
 
Firesign
Persecution Guaranteed
Gods of Emptiness
Consumption is Freedom?
Solid Ground
Can't stop now
A Dead Lament
Ravens Feast (Promo)
Horn
Naturkraft
SorgSvart
Vikingtid Og AnArki
Oblivio
Dreams are distant Memories
Lastdayhere
From Pieces created
7for4
Diffusion
Light Pupil Dilate
Snake Wine
 
 
Dwelling
Slough Feg
Elisa C. Martin
Astral Kingdom
Doomsword